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Den Ertragsrückgängen im bayerischen Meerrettichanbau auf der Spur

27. Oktober 2014

Der Meerrettichanbau ist in Franken seit Jahrhunderten fest verwurzelt. Noch heute bauen über hundert Landwirte die wirtschaftlich wichtige Wurzel an. Seit 2007 ist der „Bayerische Meerrettich“ europaweit als regionale Spezialität mit geschützter geographischer Angabe (g.g.A.) eingetragen. Doch die Erträge gehen seit Jahren zurück. Natürlich schläft auch die Konkurrenz nicht. Andere Länder – wie Österreich, Ungarn und die USA – verbessern den Meerrettichanbau stetig. Damit die bayerischen Anbauer nicht den Anschluss verlieren und Franken auch zukünftig die Meerrettich-Hochburg bleibt, fördert das bayerische Staatsministerium seit 2009 ein umfangreiches Forschungsprojekt zur Verbesserung der heimischen Meerrettichproduktion.

Mit vereinten Kräften für den heimischen Meerrettich

Das Projekt soll vor allem zwei Fragen beantworten: Erklärt sich der schleichende Ertragsverlust durch die fortlaufende vegetative Vermehrung des Pflanzmaterials? Und: Sind höhere Erträge durch ertragreichere Sorten möglich?


Quelle: iva.de/profil-online

Veröffentlichungsdatum: 27.10.2014

Schlagwörter

Ertrag, Rückgang, Bayern, Meerrettich, Anbau