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Costa Rica: Umweltschützer fordern Stopp der Ananasexpansion

24. Mai 2017

Umweltgruppen demonstrieren gegen eine Erlaubnis für den Ananasanbau, der einem lokalen Tochterunternehmen von Del Monte in Costa Ricas südpazifischer Region gewährt wurde. Die Tico Times berichtete, Gegner der Erlaubnis prangern an, dass die neue 602 ha große Fläche zu nah an verschiedenen geschützten Bereichen liegt.

Bildquelle: Shutterstock.com Ananasanbau
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Darunter das Térraba-Sierpe-Feuchtbiotop und vier archäologische Stätten, die von der United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (UNESCO, Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur der Vereinten Nationen) als Weltkulturerbe anerkannt wurden.

Die Ananasproduktion in Costa Rica wird seit Jahren verbreitet kritisiert, nachdem es öffentliche Berichte über Fälle von Gesundheitsproblemen in der lokalen Bevölkerung durch die Verunreinigung des Bodens und Wassers mit chemischen Substanzen, die auf den Farmen genutzt werden, gab, heißt es in dem Artikel. Die Farmarbeiter haben auch Klagen wegen missbräuchlicher Arbeitspraktiken eingereicht, die Rechtsverletzungen wie angebliche 12-Stunden-Schichten und Verbote von Gewerkschaftsaktivitäten vortragen. Die Ananas anbauenden Unternehmen waren auch an Auseinandersetzungen wegen Landeigentums mit Einheimischen beteiligt.

Quelle ©  ticotimes.net

Veröffentlichungsdatum: 24.05.2017

Schlagwörter

Costa Rica, Umweltschützer, Ananas, Anbau