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Costa Rica arbeitet an Verhinderung des Eintritts von Landwirtschaftsschädlingen

01. März 2019

Der Staatliche Pflanzenschutzdienst (Servicio Fitosanitario del Estado, SFE) des Ministeriums für Landwirtschaft und Viehzucht (Ministerio de Agricultura y Ganadería) von Costa Rica arbeitet zusammen mit der Internationalen Regionalen Organisation für Tiergesundheit (Organismo Internacional Regional de Sanidad Agropecuaria, OIRSA) an konkreten Handlungen in dem Bereich der Prävention des Eintritts von Landwirtschaftsschädlingen, die eine große negative Auswirkung auf das Land haben würden.


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Es gab einen Workshop vor Ort in Liberia über Viruskrankheiten bei Wassermelonen und Melonen, während in San José an der Vorbereitung einer Simulation gearbeitet wurde, die in den nächsten Monaten präventiv durchgeführt wird. Dabei wird der Fall der Entwicklung von FOC R4T bei Bananengewächsen (Musaceae) simuliert. Keiner dieser Schädlinge ist in dem Land präsent, FOC R4T hat sogar nicht einmal den Kontinent erreicht.

„Unser Hauptziel ist es, den Pflanzenschutzstatus des Landes zu gewährleisten. Wir müssen vorbereitet sein und an der Prävention des Eintritts von Schädlingen arbeiten, die unsere Erträge schädigen könnten. Wenn ein Schädling in das Land gelangt, werden wir wirtschaftliche, ökologische, phylogenetische, kommerzielle und sogar soziale und ökonomische Kosten haben“, sagte Fernando Araya, Direktor des SFE.

Gemäß Daten von Corbana ist 1% des nationalen Gebietes mit Bananen bepflanzt, die 40.000 direkte und 100.000 indirekte Jobs schaffen. Laut Procomer wurden 2018 Bananen im Wert von rund 981 Millionen USD exportiert. Die Exportzahlen für Melonen beliefen sich auf 60 Millionen USD und auf 23 Millionen USD für Wassermelonen.

Quelle: elmundo.cr / Corbana 

Veröffentlichungsdatum: 01.03.2019

Schlagwörter

Pflanzenschutzdienst, Costa Rica, Landwirtschaftsschädlinge