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Coldiretti: Trockenheit in Italien aktuell schlimmer als 2017

22. März 2019

Wie Coldiretti bei der Kommentierung des neues Ispra-Jahrbuches sagte, ist die Tockenheitssituation in Norditalien aktuell schlimmer als jene von 2017, die sogar Probleme für den Verbrauch der Bevölkerung in Stadtzentren verursachte und 2 Milliarden EUR Schaden für die Landwirtschaft kostete, da sie Erträge der wichtigsten Produktionen betraf, wie Obst und Gemüse.

Bildquelle: Shutterstock.com trocken
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Zudem gibt es im März keinen bedeutenden Regen, der die Situation ändern könnte, die aktuell im Norden besteht, sagte Coldiretti.

Einem Bericht zufolge war 2017 das zweittrockenste Jahr seit 1961, wobei sich der Regen halbierte (-50% im Norden gegenüber dem Durchschnitt), was die Berge, Flüsse, Seen, bewachsenen Böden austrocknete, und es gab auch keinen Schnee. Dabei ist Wasser für die Bewässerung von Erträgen essentiell, schreibt Coldiretti in seiner Analyse basierend auf den neusten ISAC/CNR-Daten.

Berichten zufolge erwarten die Erzeuger schlechtes Wetter, insbesondere im Norden, wo es in vielen Bereichen seit Monaten nicht geregnet hat. Um Erleichterung zu schaffen, muss der Regen längere Zeit konstant fallen und dies nicht zu intensiv, denn starke Gewitterstürme, insbesondere mit heftigem Regen, verursachen Schäden, da die Böden das Wasser nicht aufnehmen können und es abläuft, wobei ernste Risiken infolge von Bodenerosion entstehen, erklärt Coldiretti.

Quelle: Coldiretti

Veröffentlichungsdatum: 22.03.2019

Schlagwörter

Coldiretti, Trockenheit, Italien