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Citrus Growers Association of Southern Africa feiert 20 Jahre

03. Juli 2017

Die Zitruserzeugerorganisation (Citrus Growers Association, CGA) von Südafrika wurde auf einem Treffen am 19. November 1997 gegründet. Auf dem zweiten Treffen des Vorstandes am 13. März 1998 wurde entschieden, dass die Stimmen der Vorstandsmitglieder in Übereinstimmung mit den exportierten Mengen ihrer jeweiligen Regionen gewichtet werden.

Bildquelle: Shutterstock.com Zitrus
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CGA LogoJustin Chadwick, der aktuelle Hauptgeschäftsführer (CEO) der CGA, blickt in seinem wöchentlichen Bericht auf den Fortschritt der Exporte zurück.

Insgesamt wurden 1997 44 Millionen Kartons (die je 15 kg entsprachen) exportiert. 2015 sind die Mengen auf 118 Millionen Kartons gestiegen. Auf diesem zweiten Treffen der CGA wurde das Ostkap als eine Region gewertet und war mit 11,6 Millionen Kartons die größte, 26% der Gesamtmenge. Heute ist sie in Sundays River, Patensie und Ostkap Midlands aufgeteilt. Sie bleibt die größte Region, die nun 32,6 Millionen Kartons oder 28% der Gesamtmenge repräsentiert.

1997 wurden Letsitele und Hoedspruit zusammengenommen und machten mit 8,9 Millionen Kartons die größte Region aus, 20% der Gesamtmenge. Diese Region bleibt mit 28,8 Millionen Kartons oder 24% der Gesamtmenge die zweitgrößte Region.

Westkap und Boland bleiben zusammen die drittgrößte Region, 1997 mit 7,9 Millionen Kartons (18%) und 2015 mit 18,3 Millionen Kartons (16%).

1997 stand Onderberg mit 4 Millionen Kartons (10%) an vierter Stelle. Alternative Erträge bedeuteten wenig Wachstum bis 2015 (4,8 Millionen Kartons) und einen großen Rückgang des prozentualen Anteils auf 4%.

Swasiland und Senwes exportierten 1997 beide 3 Millionen Kartons (7%). Seitdem haben diese zwei Regionen sehr unterschiedliche Entwicklungen gehabt. Swasiland fiel infolge alternativer Erträge auf 0,7 Millionen Kartons zurück, während Senwes auf 13,8 Millionen Kartons (12% der Gesamtmenge) zulegte, der vierthöchste Stand der „alten Regionen“.

Der Bezirk Sharks (KwaZulu-Natal) fiel von 2,7 Millionen Kartons (6%) 1997 auf 2,2 Millionen Kartons (2017), was auch hier an alternativen Ertragsoptionen lag. Die Region Limpopo ist von 1,9 Millionen Kartons (4%) auf 6,6 Millionen Kartons (6%) gestiegen, während die Region Nelspruit ähnliches Geschick zeigte, indem sie von 1,4 Millionen (3%) auf 6,5 Millionen Kartons (6%) zugenommen hat.

Simbabwe legte von 0,2 Millionen auf 2,5 Millionen Kartons zu und repräsentiert nun 2% von Südafrikas Gesamtzitrusexportmenge.

Die neue Region in der Gruppe Oranje River hat 1997 keine Zitrusfrüchte exportiert. 2015 exportierte die Region 1,2 Millionen Kartons (1%).

Diese Veränderungen werden jene in der Industrie vermutlich nicht überraschen, da die Regionen, die Abnahmen zeigen, vor allem von Grapefruit abhängig waren. Wegen der schlechten Leistung in diesem Sektor gingen die Erzeuger zu Alternativen über, vor allem Zuckerrohr. Mit umsichtiger Lenkung durch die Grapefruit Focus Group zeigt diese Kategorie jetzt eine ausgezeichnete Leistung. Wird es mit der Einführung einer Zuckersteuer wieder einen Rückschwung auf Grapefruit geben?

Wahrsagerei würde wahrscheinlich einen Anstieg an dem Westkap, Ostkap und in Senwes vorhersehen, da Easypeeler- (Mandarinen usw.) und Zitronenpflanzungen beginnen, in die Exportproduktion zu kommen. Traditionelle Orangenregionen könnten bezüglich des Prozentanteils an den Gesamtexportmengen Abnahmen zeigen.

Quelle: CGA

Veröffentlichungsdatum: 03.07.2017

Schlagwörter

Citrus Growers Association, Southern Africa, Jubiläum