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Chile: INIA und FIA wollen Blaubeer- und Himbeersorten erweitern

09. Dezember 2019

Ein intensiver Tag der Analyse der auf die Erhöhung des Wachstums des Beerensektors in der Region Maule zielte, fand im November in dem Einrichtungen des INIA Raihuén, in der Gemeinde Villa Alegre, in Chile statt. Mehr als 40 Teilnehmer versammelten sich für das Seminar „Breitere Streuung der Blaubeer- und Himbeersorten“, berichtete das Landwirtschaftsministerium.

Bildquelle: Shutterstock.com Himbeeren
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Das Seminar wurde von dem Projekt „Erkundung und Bestätigung neuer Sorten mit hohem Nährwert zur Steigerung der Industrie der Region Maule“ organisiert und von der Stiftung für Landwirtschaftsinnovation (Fundación para la Innovación Agraria, FIA) finanziert, die von dem Landwirtschaftsforschungsinstitut (Instituto de Investigaciones Agropecuarias, INIA) betrieben wird.

An dem Tag gab es vier technische Gespräche, an deren Anfang der Regionaldirektor des INIA, Rodrigo Avilés, betonte: „Eines der relevanten Themen war das der Diversifikation, wobei es darum geht, nach neuen Beerensorten zu suchen und sogar neue Arten zu gewinnen.“ Er fügte hinzu, dass es Belege für den Bedarf gibt, Himbeer- und Blaubeersorten zu bewerten, die Potential haben könnten von dem Gesichtspunkt der Qualität und organoleptischen Eigenschaften aus sowie Nährwerteigenschaften, aber an die (edaphon-)klimatischen Bedingungen der Region Maule angepasst sind.

Robert Giovanetti von dem FIA betonte, dass die Kunden aktuell zunehmend fordern, die organoleptischen Eigenschaften des Produktes zu betrachten. „Deshalb wird es relevant, auf die Anforderungen der verschiedenen Märkte durch Innovation zu reagieren“, sagte er.

Quelle: Minagri CL

Veröffentlichungsdatum: 09.12.2019

Schlagwörter

Chile, INIA, FIA, Blaubeer, Himbeer, Sorten