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CargoSmart und Unternehmen der maritimen Wirtschaft wollen Digitalisierung vorantreiben

17. Juli 2019

Der weltweit führende Anbieter für Schiffstransportsoftware, CargoSmart, hat am 11. Juli eine Reihe von Dienstleistungsverträgen (GSA) mit potenziellen Mitgliedern des Global Shipping Business Networks (GSBN) geschlossen. Dazu zählen die Unternehmen CMA CGM, COSCO Shipping Lines und COSCO Shipping Ports, Hapag-Lloyd, Hutchison Ports, Orient Overseas Container Line, Port of Qingdao, PSA International und Shanghai International Port.

Bildquelle: Shutterstock.com Digital
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Mit der Unterzeichnung verpflichten sich die Unternehmen, Ressourcen zur Gründung des GSBN bereitzustellen, einem not-for-profit Joint Venture zur Förderung des digitalen Wandels in der Schifffahrt. Ein weiterer Schritt in der Vorbereitungsphase beinhaltet die Einholung aller regulatorischen, wettbewerbs- und kartellrechtlichen Genehmigungen zur Gründung des GSBN. CargoSmart wird in diesem Zusammenhang die Softwarelösung und damit verbundene Dienstleistungen bereitstellen.

Das GSBN wird bei seiner geplanten Gründung ein Netzwerk für alle Akteure entlang der Lieferkette bereitstellen, um gemeinsam technologische Innovationen mittels zuverlässiger und sicherer Plattformen zum Datenaustausch voranzutreiben. Die teilnehmenden Unternehmen sind überzeugt, dass das GSBN Wertschöpfungspotenziale für alle Lieferketten-Teilnehmer in einer offeneren und transparenteren Art und Weise heben kann.

Während aktuell Containerreedereien und Terminalbetreiber zu den Unterzeichnern der Dienstleistungsverträge gehören, soll das GSBN künftig auch anderen Akteuren aus der Schifffahrt offenstehen.

Wertschöpfung durch das GSBN für die globale Lieferkette

Sobald alle rechtlichen Genehmigungen vorliegen, soll das GSBN in Form eines non-for-profit Joint Ventures gegründet werden. Das macht das Netzwerk einzigartig in der Industrie. Die Datenplattform wird gleichfalls auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Interessen der Datenanbieter und der Datennutzer hinarbeiten. Im Rahmen der Vorbereitungsarbeiten planen die unterzeichnenden Unternehmen ein klares Datenmanagement und einen umfassenden Regulierungsrahmen auszuarbeiten. Dies beinhaltet auch das Prinzip, dass die Teilnehmer die Kontrolle über ihre Daten, die im GSBN geteilt werden, behalten.

Die Zukunft im Blick

Die Gründungsmitglieder des GSBN streben die Bildung eines Joint Ventures (JV) im ersten Quartal 2020 an. Diese unterliegt den erforderlichen behördlichen Genehmigungen. CargoSmart wird weiterhin nach neuen Ideen suchen und Pilotprojekte entwickeln, die allen Beteiligten den Mehrwert der Zusammenarbeit demonstrieren.

Quelle: Hapag-Lloyd

Veröffentlichungsdatum: 17.07.2019

Schlagwörter

CargoSmart, Unternehmen, Maritimen Wirtschaft, Digitalisierung