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Camposol: Fortschritte bei der Messung und Reduzierung des Wasserfußabdrucks

08. Juni 2015

Der weltweite Wasserbedarf wächst doppelt so schnell wie die Bevölkerung. Wissenschaftler schätzen, dass, wenn der derzeitige Trend anhält, im Jahr 2050 zwei Drittel der Weltbevölkerung unter Wasserknappheit leiden werden. Einer der Wirtschaftsbereiche mit dem höchsten Wasserverbrauch ist die Landwirtschaft.
 

Foto NdP Huella hidrica.  © camposol
Foto NdP Huella hidrica. Foto © Camposol

Wasser ist der wichtigste Grundstoff für die Aktivitäten von Camposol. Deshalb ist ein effizienter Umgang mit Wasser eines der Hauptziele innerhalb der Umweltschutzbemühungen des Unternehmens, zumal die Herkunft der Lebensmittel und die Maßnahmen der Produzenten/Exporteure für soziale Unternehmensverantwortung auch für den Endverbraucher zunehmend von Bedeutung sind.

Eine der wichtigsten Maßnahmen von Camposol in diesem Bereich ist die Beteiligung, zusammen mit einer Gruppe führender Unternehmen aus verschiedenen Branchen, an dem Projekt Suizagua Andina, das die Messung und Reduzierung des Wasserfußabdrucks (Gesamtmenge des für die Herstellung eines Produkts oder Erbringung einer Dienstleistung verbrauchten Wassers) zum Ziel hat. Zusätzlich zur nachhaltigen Verwendung von Wasser werden Ausgleichslösungen gesucht, um die Wasserverfügbarkeit und –qualität in den Gegenden zu verbessern, in denen die teilnehmenden Unternehmen aktiv sind. 

In einer ersten Phase konzentriert sich Camposol auf die Reduzierung des Wasserfußabdrucks beim Spargel. Wie aus den von Suizagua veröffentlichten Statistiken hervorgeht, werden durchschnittlich 2.150 Liter Wasser benötigt, um 1 kg Spargel zu erzeugen. Laut Camposols Wasserfußabdruckanalyse 2013 für Spargel verbrauchte das Unternehmen für die Erzeugung von 1 kg frischem Spargel 1.187 Liter Wasser. Zwar stehen die genauen Berechnungen für das Jahr 2014 noch aus, aber bereits jetzt lässt sich feststellen, dass es dem Unternehmen 2014 gelungen ist, seinen Wasserfußabdruck zu reduzieren, und für 2015 erhofft man sich eine weitere Senkung des Wasserverbrauchs, der zusätzlich durch verschiedene Projekte kompensiert werden soll. 

Konkret führt Camposol drei Projekte durch mit dem Ziel, den Wasserverbrauch bei den Produktionsprozessen zu senken oder das Wasser wiederzuverwenden. Die Projekte umfassen Verbesserungsmaßnahmen für die Abwasserkläranlage, die Wiederverwendung von Grundwasser für neue Anbauprojekte und die Reduzierung des Wasserverbrauchs für die Reinigung der Produktionsstätten. 

Im Rahmen der Projekte zur sozialen Unternehmensverantwortung hat Camposol auch mehrere Ausgleichsmaßnahmen ergriffen, darunter beispielsweise die Förderung von Hygienepraktiken in der Gemeinde Nuevo Chao, die Verbesserung der sanitären Anlagen in einer Schule mit über 2.000 Schülern und die Modernisierung der Infrastruktur im Gesundheitszentrum der Gemeinde. 

Für die Zukunft hat Camposol sich folgende Ziele gesetzt

•    Einbeziehung der Messung des Wasserverbrauchs als Kennzahl für den jährlichen Nachhaltigkeitsbericht 
•    Ausdehnung der Wasserfußabdruckanalyse auf die übrigen Produkte oder Betriebseinheiten von Camposol in Peru 
•    Erhalt des Zertifikats ISO 14046 für den Wasserfußabdruck.

Nähere Informationen über das Konzept des Wasserfußabdrucks und das Suizagua- Projekt sind (in spanischer Sprache) auf folgender Website verfügbar: www.suizagua.org.  

www.camposol.com.pe

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Veröffentlichungsdatum: 08.06.2015

Schlagwörter

Camposol, Peru, Messung, Reduzierung, Wasserfußabdruck