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Camposol arbeitet erfolgreich an Reduzierung des Wasserfußabdrucks beim Anbau von Avocados und anderen Produkten

25. November 2019

Camposol hat kürzlich die Avocadosaison in Peru beendet. Nach den hohen Erträgen der vorherigen Saison fielen die Produktionsmengen in Peru dieses Jahr aufgrund der Alternanz etwas geringer aus, weshalb für 2020 mit einem erneuten Anstieg des peruanischen Angebots gerechnet wird.

Foto © Camposol Avocado
Foto © Camposol

In Kolumbien konzentriert sich das Unternehmen weiterhin auf den verstärkten Anbau dieser Frucht. Die Anbaufläche beträgt derzeit 1.300 Hektar, und man hofft, bis 2025 ein jährliches Produktionsvolumen von 40.000 Tonnen Avocados zu erreichen, was in etwa der Jahresmenge von Peru entspricht. Durch die Kombination der Vermarktungsfenster von Peru und Kolumbien kommt das Unternehmen seinem Ziel immer näher, ein ganzjähriger Anbieter dieses Produkts zu werden.

Camposol vermarktet über 90% ihrer Früchte über eigene Vertriebswege und ist so in über 40 Ländern präsent. 50% der Avocadoexporte gingen in die Vereinigten Staaten, 35% nach Europa und 15% nach Asien und in den Rest der Welt. In Asien richtet Camposol den Blick mit großem Interesse auf Korea, ein Land mit 50 Millionen Einwohnern, das kürzlich seinen Markt für peruanische Avocados geöffnet hat.

Jorge Ramírez, CEO von Camposol: “Die Nachfrage nach Hass-Avocados steigt weiterhin um jährlich 4 – 5%. In reiferen Märkten wie den Vereinigten Staaten und Europa beträgt der Prokopfverbrauch 3,1 kg bzw. 1,8 kg pro Jahr. China hat einen Prokopfverbrauch von nur 0,3 kg, weshalb ein enormes Potenzial besteht, das wir im Laufe der kommenden zehn Jahre entwickeln müssen. Wir sehen hervorragende Zukunftsperspektiven für diese Superfrucht, die den zunehmenden Bedarf der Weltmärkte an frischen, gesunden Lebensmitteln befriedigt.

Eine der größten Herausforderungen für Camposol beim Anbau von Avocados, aber auch von anderen Produkten, besteht in der Sicherstellung eines nachhaltigen Bewässerungssystems. Einerseits werden die Pflanzungen in Peru – im Gegensatz zu Ländern wie Mexiko und Chile – durch Bewässerungsprojekte versorgt, die Wasser aus den Anden an den Küstenstreifen leiten, weshalb Regenmangel kein Risiko für die Früchte bedeutet. Andererseits, und gemäß der Unternehmensphilosophie CCFFTF “Camposol Cares from Farm to Family”, ist das Unternehmen sich seiner Verantwortung angesichts des Klimawandels bewusst und arbeitet deshalb an der Messung und Reduzierung seines Wasserfußabdrucks.

Seit fünf Jahren misst Camposol in Zusammenarbeit mit der Organisation SuizAgua ihren Wasserfußabdruck bei Blaubeeren, Avocados und Mandarinen sowie bei den industriellen Prozessen für Blaubeeren, frische Avocados und tiefgekühlte Mangos. Außerdem beteiligt sich das Unternehmen an dem Programm „Blaues Zertifikat“ unter Federführung der Nationalen Wasserbehörde (ANA – Autoridad Nacional del Agua). Die ANA betreut dabei nicht nur Unternehmen, die ihre Umweltauswirkungen messen, sondern auch solche, die Projekte zur Reduzierung ihres Wasserfußabdrucks durchführen und durch Aktivitäten in der Gemeinde zur gemeinschaftlichen Wertschöpfung beitragen. Camposol hat 2019 als erstes Unternehmen der peruanischen Agrarindustrie dieses Zertifikat erhalten.

Im Gemeinschaftsbereich trägt Camposol zur Verbesserung der Lerninfrastruktur in zwei Schulen in der Nähe ihrer Aktivitäten bei und unterstützt die Durchführung von Projekttagen, bei denen die Bedeutung des Wassers betont wird, um das Bewusstsein der jüngsten Bevölkerungsgruppen zu fördern. Zu diesem Thema fügt Jorge Ramírez hinzu: “All diese Initiativen sind Teil unserer Strategie zur Reduzierung unserer Einwirkungen auf das landwirtschaftliche Ökosystem. Dazu setzen wir die natürlichen Ressourcen in verantwortungsbewusster Weise ein, fördern die Effizienz und ständige Verbesserung unserer Prozesse und unterstützen die Wiederverwendung von Ressourcen.”

Quelle: Camposol

Veröffentlichungsdatum: 25.11.2019

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Camposol, Reduzierung, Wasserfußabdrucks, Anbau, Avocado, Produkten