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BVEO: Knackiges Obst und Gemüse geben Ostermenüs den letzten Schliff

26. Februar 2016

Ostern ist ein Fest voller Traditionen. Neben Osterfeuern, Osterkerzen oder langen Osterspaziergängen gibt es auch viele kulinarische Bräuche für die Feiertage. 

Rote Bete - Rüben

Ob zum Fisch am Karfreitag oder zum traditionellen Lammbraten am Ostersonntag – junges Gemüse und Obst runden jedes Ostermenü perfekt ab. Dabei ist die Auswahl groß: Rhabarber, Rote Bete und Blattspinat haben zu dieser Zeit genauso Saison wie Grünkohl und Sellerie. Das Pressebüro der Kampagne „Deutschland – Mein Garten.“ gibt Tipps für genussvolle Feiertage. 

Grüne Gaben aus der Natur: Gründonnerstag

Früher versammelten sich die Menschen am Gründonnerstag, um gemeinsam frische Kräuter zu sammeln. Hinter diesem alten Brauch steckt ein Aberglaube – denn die Sammler hofften durch den Verzehr der Kräuter die Kraft des Frühlings aufzunehmen.

Bis heute essen viele Familien am Gründonnerstag am liebsten grünes Gemüse und frische Kräuter. Eine ideale Beilage zu deftigen Festtagsgerichten ist Spinat – denn er ist sehr kalorienarm. Gedünstet und mit Pinienkernen garniert, schmeckt er besonders aromatisch und lecker. Dazu den Blattspinat waschen, Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln. Alle Zutaten in einer Pfanne mit Butter andünsten und dabei mehrmals wenden. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und etwas Crème Double abschmecken. Im letzten Schritt geröstete Pinienkerne über den Spinat streuen.

Fisch frisch auf den Tisch: Karfreitag

Fisch ist sowohl eine typische Fastenspeise als auch ein Symbol des christlichen Glaubens. Im Gedenken an das Opfer, das Jesus mit der Kreuzigung am Karfreitag erbrachte, wird an diesem Feiertag bis heute häufig Fisch serviert. Die perfekte Ergänzung zum Fischgericht ist ein schmackhafter Weißkohlsalat mit Möhren und Sellerie. Dazu den Weißkohl putzen und raspeln. Etwas Gemüsebrühe mit Essig aufkochen, über den Weißkohl geben und durchkneten, damit die Brühe gut einzieht.
Knollensellerie und Karotten ebenfalls raspeln und mit dem Kohl mischen. Anschließend saure Sahne, Joghurt, Honig, Sonnenblumenöl, Salz und Pfeffer zu einem Dressing verrühren und unter den Salat mengen. Mit frischer Petersilie garnieren und genießen.

Der ideale Tag für Vorbereitungen: Karsamstag

Wer einen stressfreien Ostersonntag genießen möchte, kann schon am Karsamstag ein paar leckere Speisen vorbereiten. Zu Ostern besonders frisch erhältlich ist deutscher Rhabarber. Er eignet sich perfekt für fruchtige Nachtische. Zum Beispiel RhabarberCrumble – der geht schnell und lässt sich bereits am Vortag zubereiten. Dazu 600 
2/4 Gramm Rhabarber putzen, schälen und in ganzen Stangen oder zerkleinert rund 3 Zentimeter hoch in eine Auflaufform geben. Anschließend großzügig mit braunem Zucker bestreuen. 60 Gramm Mehl, 40 Gramm Zucker, 40 Gramm weiche Butter und ein Päckchen Vanillezucker mit den Händen zu Streuseln kneten und auf dem Rhabarber verteilen. 25 Minuten im Ofen garen bis die Streusel eine schöne goldbraune Farbe bekommen. Tipp: Auch mit knackfrischen Äpfeln ist diese Süßspeise ein Genuss.

Kulinarischer Höhepunkt: Ostersonntag

Im christlichen Glauben ist Ostersonntag der Tag, an dem Jesus auferstanden ist. An diesem Feiertag darf nach Herzenslust geschlemmt werden – dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ob Lamm, Schweinefilet oder Geflügel – erlaubt ist, was schmeckt. Als leichte Vorspeise eignen sich Gerichte mit Roter Bete wie ein festliches Carpaccio mit Meerrettichschaum. Für vier Personen 500 Gramm Rote Bete schälen, kochen und anschließend in dünne Scheiben schneiden. Die Scheiben kreisförmig auf Tellern anrichten. Eine Zwiebel schälen und fein würfeln. Zwei Tomaten in schmale Spalten schneiden und 400 Gramm frischen Salat waschen. Die Zutaten mischen und in der Mitte des Tellers anrichten. Olivenöl, etwas frischen, geriebenen Meerrettich und Zitronensaft mit dem Pürierstab schaumig schlagen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und den würzigen Schaum über den Salat geben – fertig ist die aromatische Vorspeise.

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Quelle: BVEO

Veröffentlichungsdatum: 26.02.2016

Schlagwörter

BVEO, Obst, gemüse