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Bundesinstitut für Risikobewertung: Mehr Klarheit über Rückstände in Lebensmitteln

08. Juli 2019

Lebensmittel, die auf dem deutschen Markt angeboten werden, sollen zukünftig noch seltener Rückstände von Pflanzenschutzmitteln oberhalb der zulässigen Höchstgehalte enthalten. Das ist eines der Ziele des Nationalen Aktionsplans, in dessen Umfeld auch die neuen Vorschläge des BfR erarbeitet wurden.

Bildquelle: Shutterstock.com Lebensmittel
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In welchem Umfang sind Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in Lebensmitteln enthalten? Mit einem neuen Orientierungswert (Zustandsindikator) im Rahmen des Nationalen Aktionsplans zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln (NAP) will das BfR mehr Klarheit für Verbraucherinnen und Verbraucher schaffen.

Dieser Indikator soll über die Gesamtaufnahme von Pflanzenschutzmittelrückständen aus Lebensmitteln Auskunft geben. Wesentlich sind dabei die drei Kategorien der geringen, mittleren und hohen Aufnahme, denen die Pflanzenschutzmittelwirkstoffe dann zugeordnet werden. „Die Verbrauchersicherheit wird durch die wertvollen Hinweise zur Risikoidentifizierung gestärkt“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. „Auch die Politik profitiert, denn sie kann damit leichter und gezielter die nötigen Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung ergreifen.“

Als weiteren Schritt plant das BfR, Indikatoren zu entwickeln, mit denen beurteilt werden kann, wie erfolgreich Maßnahmen sind, die das Anwenden von Pflanzenschutzmitteln sicherer machen sollen.

Informationen zum Nationalen Aktionsplan zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln: https://www.nap-pflanzenschutz.de/

Quelle: BfR

Veröffentlichungsdatum: 08.07.2019

Schlagwörter

Bundesinstitut für Risikobewertung, Klarheit, Rückstände, Lebensmitteln