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Britischer Agrarsektor über drohenden "No Deal"-Brexit zunehmend besorgt

26. August 2019

Im britischen Agrarsektor wachsen die Sorgen über einen ungeordneten Ausstieg aus der EU. Sowohl bei den Importen als auch bei den Exporten von Nahrungsmitteln drohen auf der Insel Störungen, wenn plötzlich alle Vereinbarungen des EU-Binnenmarktes nicht mehr gelten, heißt es in einer Meldung von aiz.info, das Agrarisches Informationszentrum.

Bildquelle: Shutterstock.com Tomaten
Bildquelle: Shutterstock.com

Eine in dieser Woche bekannt gewordene regierungsinterne Studie warnt vor Engpässen bei der Versorgung mit Lebensmitteln. Besonders bei frischem Obst und Gemüse könne es im Vereinigten Königreich zu Lücken und Preisanstiegen kommen, warnte die Studie. Das Vereinigte Königreich importiert mehr als 80% seines Bedarfs an Tomaten und 90% seines Verbrauchs an Salat aus der EU.

Die Lieferungen werden sich im Falle eines "No Deals" durch die erschwerten Zollabfertigungen zumindest verzögern. Der britische Ex-Landwirtschaftsminister Michael Gove winkt ab und betont, die Studie habe die schlimmste aller Möglichkeiten untersucht, die wahrscheinlich nicht eintreffen werde.

Der britische Premier Boris Johnson sucht vergeblich einen Ausweg aus dem Brexit-Dilemma. Er verspricht den Mitgliedern seiner Tory-Partei einen Austritt aus der EU am 31. Oktober 2019, komme was da wolle. Allerdings wird Johnson für einen Austritt ohne Abkommen keine Mehrheit im britischen Parlament bekommen und damit sein Versprechen nicht halten können. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hofft noch auf eine Einigung in den kommenden Wochen.

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Quelle: aiz.info

 

Veröffentlichungsdatum: 26.08.2019

Schlagwörter

Britisch, Agrarsektor, No deal, Brexit, besorgt