Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

BLE-Marktbericht KW 30 / 14 - Obst - Gemüse - Südfrüchte

30. Juli 2014

Gemüsepaprika: Die Ausgestaltung des Sortimentes hing im Wesentlichen von den üppigen Anlieferungen aus den Niederlanden ab. Die Türkei, Belgien und Ungarn ergänzten. Wenige Zufuhren aus Spanien und Deutschland rundeten das Bild ab. Ein überwiegend besonnenes Interesse prägte den kontinuierlichen Abverkauf. Die bisher so häufig aufgetretenen Preisschwankungen hatten sich etwas beruhigt. Insbesondre bei den Offerten aus den Niederlanden gab es hinsichtlich der Bewertungen kaum Unterschiede zwischen den einzelnen Farbgruppen. Insgesamt und vorrangig zum Wochenende hin zeigte sich bei den Notierungen ein abschwächender Trend. Lediglich die belgische grüne Variante verteuerte sich zum Schluss. Da nicht überall die roten Früchte aus der Türkei hinlänglich zur Verfügung standen, sollten die Kunden auch für diese tief in die Tasche greifen. Weißgelbe Spitzpaprika aus Ungarn wurden schnell von den Handelsketten aufgenommen. Foto: Kreklau/DFHV

Äpfel
Die Importe aus Übersee bestimmten fortlaufend die Geschäfte. Bei einer weitgehend konstanten Nachfrage zeichneten sich selten Argumente ab, die Forderungen gravierend zu verändern. Dennoch stellten sich gelegentlich Verbilligungen ein. Die neue europäische Saison drängte indes immer stärker in den Vordergrund des Geschehens. Hauptsächlich Deutschland machte sich bemerkbar. Neben Sommerregent, Collina, Delbarestivale und Arkcharm glänzten farbintensive Galmac, wohlschmeckende Piros und großkalibrige Discovery. Die frühen Erzeugnisse aus Italien hatten leicht an Bedeutung verloren, nur die Mengen von Summerred dehnten sich aus. Frankreich schickte erste Early Gold und Primerouge auf den Markt. Diesen Produkten war eins gemeinsam: Generell initiierten sie zu geringen Zuspruch. Chargen aus alter Ernte litten zusehends unter Qualitätsmängeln, was die Unterbringungsmöglichkeiten einschränkte und die Kursspannen nachdrücklich verbreiterte.

Birnen
Die Angebote aus der südlichen Hemisphäre hatten ihre Vorherrschaft abtreten müssen. Die europäischen Abladungen standen im Mittelpunkt. Vorrangig wurden Dr. Jules Guyot aus Spanien und aus Frankreich umgeschlagen. Dazu eröffneten Santa Maria und Carmen, beide aus Italien, ihre diesjährige Kampagne. Manchmal bestachen diese schon mit ausreichender Entwicklung und fehlerfreier Schale. Zuweilen waren sie aber etwas hartreif. Die Kunden hielten sich dann zurück und bescherten nur begrenzte Umsätze. Für die 31. KW erwartet man den Startschuss für italienische Williams Christ. Das abnehmende Sortiment von der südlichen Halbkugel wies sukzessiv expandierende Konditionsschwächen auf. Die Notierungen bewegten sich in den meisten Fällen abwärts.

Tafeltrauben
Die Anlieferungen aus Italien hatten sprunghaft an Bedeutung gewonnen. Insbesondere die Verfügbarkeit der Partien italienischer Herkunft weitete sich enorm aus. Victoria, Black Magic und Sugraone sind da als Erstes zu nennen. Zudem dehnten sich die Mengen spanischer Sugraone augenscheinlich aus. Bei den roten kernlosen Varietäten ergänzten neuerdings Magenta Red aus Spanien, die Brixwerte bis zu 20° verzeichneten. Thompson Seedless begannen ihre Saison. Sowohl Griechenland als auch die Türkei sendeten erste Chargen in den Verkauf. Marokko und Frankreich komplettierten mit Prima. Das Interesse stellte oft zufrieden, wuchs gelegentlich sogar an. Da sich die Versorgung gleichzeitig zu sehr intensivierte, konnten Vergünstigungen gerade im Sektor der marktdominierenden Importe kaum vermieden werden.

Erdbeeren
Ausschließlich deutsche Produkte gelangten in den Handel. Anfangs zuweilen wohldosiert und eher rückläufig, gestaltete sich der Warenzufluss später zunehmend üppiger. Zusätzlich distanzierte sich der LEH sukzessive vom Vertrieb, sodass sich das Angebot am Platz verstärkte. Je nach Provenienz sonnenverwöhnt oder regengestresst, zeigten sich die Offerten in einer breiten Qualitätsspanne von organoleptisch optimal bis zu überreif mit druckaufbauenden Konditionsproblemen. Entsprechend differenziert fielen die Kurse aus: die 500-g-Schalen kosteten zwischen geschäftsschädigenden 0,50 € und akzeptablen 2,- €. Generell war der Bedarf am Schwinden und das konnte nicht nur den Ferien angelastet werden. Doch zum Wochenende hin verbesserten sich die Unterbringungsmöglichkeiten. Freilich bildeten sich dennoch in der Mehrzahl Überhänge, sodass Verteuerungen eine Seltenheit blieben.

Aprikosen
Nach wie vor bestimmten französische Abladungen den Verkauf. Zum einen konnten sie vielfach überzeugen, waren aber kaum gefragt, zum anderen litten Bergeron, Bergerouge und Faralia zusehends unter Gütemängeln wie schwaches Aroma, verminderter Turgor und Mehligkeit. Beides brachte die Räumung ins Stocken. Verbilligungen sollten dieses Problem beheben: nicht immer von Erfolg gekrönt. Türkische Sekerpare wiesen nuancenreiche Merkmale auf. Geringere Präsenz indes hielt die Preise oft stabil. Italien und Spanien strebte rapide dem Kampagnenende entgegen. Deutsche Harogem und Tardiv de Tain waren zwar hartreif, punkteten jedoch mit attraktivem Geschmack.

Kirschen
Die offensichtlich dominierenden Anlieferungen aus deutschem Anbau schränkten sich allmählich etwas ein, lagen trotzdem häufig knapp über dem Bedarf. Kordia, Regina, Karina und Octavia bildeten das Gros der Mengen. Der Regen verursachte nicht so große Schäden wie befürchtet. Außerordentliche Produkte mit Durchmesser über 26 mm konnten somit die bisherigen hohen Forderungen mit Leichtigkeit bestätigen; Chargen mit zu weichem  Fruchtfleisch erfuhren hingegen einen Malus. Komplettierende Importe aus der Türkei begeisterten wieder mit besserer Qualität und wurden konstant oder minimal ansteigend bewertet. Zum Wochenschluss trafen erste kanadische Satin ein. Mit Kaliber 30 mm+ kosteten sie 9,- € je kg und es gelang ihnen dadurch nur schwer, genügend Kunden zu aquirieren.

Pfirsiche und Nektarinen
Italienische und spanische Partien beherrschten den Markt; Frankreich, Griechenland und die Türkei komplettierten. Die Versorgung fiel generell sehr reichlich aus, wobei sie meistens dennoch überschaubar blieb. Für hervorragende Erzeugnisse ließen sich stabile, ab und an sogar angehobene Notierungen realisieren, da ansprechende Güte kontinuierlich flott umgeschlagen werden konnte. Insbesondere in Frankfurt und Berlin kam es unterdessen aufgrund des riesigen Angebotes vermehrt zu Vergünstigungen. Zusehends zwang ein anwachsender Umfang von Ware mit organoleptischen Schwächen zunehmend zu Verbilligungen. Inländische gelb- und weißfleischige Offerten bestachen durch Geschmack und gleichförmige Aufmachung. Sie fanden sich aus der Pfalz und vom Bodensee ein.

Pflaumen
Enorme Mengen drängten in den Handel. Bei den Europäischen Pflaumen überwog Deutschland: Die Präsenz von Cacaks Schöne hatte sich beträchtlich ausgeweitet. Daneben dehnten sich die Zufuhren von Bühler Frühzwetschgen augenscheinlich aus. Neuerdings tauchten zusätzlich Elena, Hanita und Pitestan auf. Die Importe vom Balkan hielten sich in einem übersichtlichen Rahmen. Ungarn brachte dabei erste Stanley ins Spiel. Wegen der erhöhten Verfügbarkeit brachen die Preise für gewöhnlich ziemlich deutlich ein. Einzig in Berlin verharrten sie auf relativ konstantem Niveau, da hier die Nachfrage parallel zu den Anlieferungen angestiegen war. Die Abladungen von Japanischen Pflaumen aus Südeuropa intensivierten sich ebenso, wenn auch nicht so rapide. Goccia d’Oro stammten vor allem aus Italien. Spanien schickte vorrangig Black Amber und Frankreich Golden Japan. Die Türkei startete mit Black Diamond die Saison.

Kiwis
Die neuseeländischen Produkte dominierten. Ergänzend standen chilenische Früchte zur Disposition. Das Angebot war gut auf den kontinuierlichen Zugriff abgestimmt und Kursveränderungen blieben überwiegend aus.

Zitronen
Am häufigsten traf man immer noch spanische Offerten an. Überseeware aus Argentinien, Südafrika und Uruguay belegte die nächsten Ränge. Die Bewertungen für spanische Abladungen verfestigten sich, da die Mengen zum Saisonausklang nicht mehr so groß waren. Die weiteren Herkünfte erzielten auch einen Bonus, weil sich das Interesse im Wochenverlauf belebte.

Bananen
Um der erfahrungsgemäß schwächeren Nachfrage in der Ferienzeit gerecht zu werden, wurden die Anlieferungen reduziert. Die Notierungen blieben meist unverändert. Nur mancherorts zeigte sich die Beachtung geringer als erwartet und es mussten Preisabstriche gemacht werden. In Köln war dies bei den Erstund Zweitmarken der Fall und in Frankfurt bei den Drittmarken.

Blumenkohl
Einheimische Erzeugnisse präsentierten sich in sehr großem Umfang. Die mehrtägige Hitze und die damit verbundenen Güteprobleme bremsten den ohnehin schon stockenden Absatz. 6er-Abpackungen waren von Verbilligungen am intensivsten betroffen. Lediglich in München fanden diese Offerten stetigen Zuspruch und konnten ihre Aufrufe beibehalten.

Salat
Eissalat aus Deutschland gab den Ton an und die Niederlande ergänzten. Das Aufkommen fiel bedarfsgerecht aus und im Allgemeinen verharrten die Kurse auf ihrem bisherigen Niveau. Kopfsalat stammte zumeist von inländischen Feldern. Bei einer freundlichen Aufnahme konnten die Forderungen bestätigt werden. Das geringe Angebot aus Belgien war merklich teurer, wurde aber dennoch zügig umgeschlagen. Ab Donnerstag machten die Bewertungen wiederholt einen Sprung nach oben. Endivien aus einheimischem Anbau standen in überschaubarem Rahmen zur Verfügung. Das Geschäft verlief in ruhigen Bahnen. Die Preise für Feldsalat unterlagen in Frankfurt Schwankungen, während sie in München stagnierten.

Gurken
Einheimische Schlangengurken waren am häufigsten vorzufinden. Niederländische und belgische Offerten traten verstärkt in den Hintergrund. Anfänglich zeigten die Notierungen eine feste Tendenz. Üppige Folgelieferungen aus dem Inland blieben zum Teil ungenügend beachtet und die Aufrufe fielen daher moderater aus. Die Importe mussten sich diesem Abwärtstrend anpassen. Minigurken aus dem Inland, der Türkei und den Niederlanden ließen sich nicht ohne Weiteres verkaufen. Auch hier mussten finanzielle Einbußen akzeptiert werden. Einzig in Berlin war das gesamte Sortiment zu knapp bemessen und es konnte an manchen Tagen etwas mehr für die Produkte verlangt werden.

Tomaten
Bei den Rispentomaten beherrschten die Niederlande vor Belgien und Deutschland den Markt. Durch das sommerliche Wetter war der Nachschub sehr reichlich. Die Nachfrage hielt damit nicht mit und es eröffnete sich kein Spielraum, um höhere Forderungen durchzusetzen. Voranschreitende Reife bewirkte ab der Wochenmitte Kursabsenkungen. Am wenigsten betraf dies die inländischen Abladungen. Fleischtomaten stammten meistens aus Belgien. Die Zuflüsse waren wohldosiert und sie generierten bei überwiegend stabilem Preisgefüge problemlos ihre Abnahme. Runde Tomaten wurden vorrangig von Deutschland und den Niederlanden bereitgestellt. Mangels Zuspruch vergünstigten sie sich. Die Situation für Kirschtomaten sah besser aus. Die begrenzten Partien wurden freundlich geordert und für Verbilligungen gab es keinen Anlass.

Speisezwiebeln
Deutsche Haushaltsware wurde in nahezu konstantem Rahmen zugeführt, während sich die neuseeländische deutlich eingeschränkt hatte. Österreich und Italien ergänzten. Die Anlieferungen erwiesen sich als genügend und die Bewertungen wurden bestätigt. Spanische Gemüsezwiebeln taten sich aufgrund eines Überangebotes schwer, und ab Mittwoch begannen die Notierungen einzubrechen.


Weitere Informationen

Frankfurt
Limetten verbilligten sich auf 7,- bis 8,50 € je 48/54er-Gebinde. Konditionssichere Himbeeren waren gesucht und akzeptabel bezahlt. Bei Brombeeren schwankte die Qualität und kaum ansprechende Chargen blieben des Öfteren ohne Interesse. Die Versorgung mit Heidelbeeren verlief zu umfangreich, sodass mit deutlich reduzierten Preisen gearbeitet werden musste. Preiselbeeren waren neu zu 5,- € je kg am Platz. Für Auberginen verlangte man gegenüber der Vorwoche ca. 1/3 weniger. Gelbe Zucchini verteuerten sich um 15 bis 20 %, während sich grüne diesbezüglich nicht veränderten. Die gestiegenen Erntemengen von grünen Buschbohnen ließen sich nur über Vergünstigungen stetig unterbringen. Begrenzter Dill kostete bis zu 25,- € je 3- bis 4-kg-Kiste und über 0,50 € je Bund. Auch Ruccola und Spinat waren knapp und ihre Kurse konnten sich fast verdoppeln. Die Verfügbarkeit von Steinpilzen erhöhte sich, doch deren Güte lag in breiter Spanne vor.

Hamburg
Die Witterung machte Orangen aus der südlichen Hemisphäre schwer zu schaffen. Mittels Kompromisse bei den Bewertungen wurden die Vorräte vermindert. Die regelrechte Flut von Ananas und Limetten verschiedener Provenienzen wickelte man zu niedrigeren Forderungen ab. Hervorragende Minneola aus Peru erzielten einen Bonus. Die Hitze schmälerte das Aufkommen im Binnenland bei empfindlicheren Kulturen wie Basilikum, Rauke und Dill. Für tagesfrische Sendungen griffen die Kunden tiefer in die Tasche als bisher. Für sauber aufbereitete Pfifferlinge aus Osteuropa musste man mehr investieren.

Köln
Mit dem Verkauf von Melonen, hauptsächlich aus spanischem und griechischem Anbau, war man zufrieden. Aufgrund der häufigen Starkregen im Kölner Großraum fiel die Ernte von Rucola völlig ins Wasser, am Freitag konnte praktisch nicht geliefert werden. Der Handel mit belgischem Feldsalat wurde infolge enormer Einstände fast eingestellt.

München
Das Angebot an Himbeeren aus Süddeutschland verringerte sich immer weiter. Da das sommerliche Wetter dem Absatz dienlich war, stiegen die Notierungen zum Wochenausklang stark an. Kulturheidelbeeren erfreuten sich ebenso ausreichender Beachtung, jedoch lagen hier die Zuläufe über dem Bedarf. Von den warmen Temperaturen getragen, gestaltete sich der Vertrieb von Wassermelonen aus dem Mittelmeergebiet recht flott. Die knappe Marktversorgung bei Spinat spiegelte sich deutlich in den angehobenen Forderungen wider. Insbesondere bei belgischem Chicorée hatte sich der Trend zu festeren Bewertungen etabliert; mit etwas Verzögerung dann auch bei inländischer Ware. Die Abladungen an süddeutschen Buschbohnen nahmen augenscheinlich zu und deren Preise, je nach Erntemethode und Sortierfeinheit in großer Spanne, ab. Gelbe Wachsbohnen wurden anlässlich ihrer Begrenzung erheblich, süddeutsche Stangenbohnen wegen ihres niedrigeren Aufkommens verhalten höher aufgerufen; deshalb war hier auch Platz für regelmäßig auftauchende Partien marokkanischen bzw. türkischen Ursprungs. Der permanente, aber nicht allzu intensive Zufluss von Brokkoli stabilisierte die Kursbasis. Für tonangebende rumänische Steinpilze musste bei insgesamt nicht zu üppiger Verfügbarkeit relativ viel bezahlt werden; daneben trafen erste Kleinmengen aus heimischen Wäldern ein. Bei Pfifferlingen, überwiegend aus Weißrussland sowie komplettierend aus Litauen, Bulgarien und Rumänien, wurden vorrangig die gleichförmig aufgemachten Kleinsteigen stetig umgeschlagen. Angesichts der feucht-warmen Witterung war glatte Petersilie und Dill kaum noch greifbar und der Kunde musste mehr aufwenden als bisher. Zu den kontinuierlich vorrätigen Hokkaido-Kürbissen fanden sich aus Frankreich erste Butternuss-Kürbisse und Muskat-Kürbisse ein.

Berlin
Die Nachfrage nach Melonen aus Spanien verbesserte sich spürbar. Da die Zufuhren nicht hinlänglich anwuchsen, verteuerten sich die Erzeugnisse. Wassermelonen waren nun ab 0,45 €, kernarme ab 0,60 € je kg vorhanden. Cantaloupe-Melonen und Galia-Melonen erzielten 5,50 Euro je 5-kg-Kiste und Honigmelonen ca. 11,- € je 13-kg-Karton. Produkte aus Italien, der Türkei und Griechenland hatten nur ergänzenden Charakter.

Weitere und detaillierte Informationen zu Marktberichte finden Sie über unserem Menüpunkt BLE MARKT- UND PREISBERICHT.


Mit freundlicher Genehmigung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) dürfen wir diesen Text auf der Website zur Verfügung stellen (Menüpunkt "BLE MARKT- UND PREISBERICHT").

Quelle: BLE
Copyright © fruchtportal.de

Veröffentlichungsdatum: 30.07.2014

Schlagwörter

BLE, Marktbericht, Großmarkt, Frankfurt a.M., Hamburg, Köln, München, Berlin