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Bislang weniger Kakis in den Angebotsaktionen

27. November 2018

Im Übergang auf den Oktober beginnt in der Regel die Werbesaison für Kakis. Damit füllen die orangefarbenen Früchte die kleine Lücke, die zwischen dem Ende der Saison von Sommerobst und dem Beginn der Zitrussaison entsteht, wie die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI) berichtet. 

Bildquelle: Shutterstock.com Kaki
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Im bisherigen Verlauf der Saison sind Kakis nicht so häufig wie im Vorjahr beworben worden. Die Aktionspreise liegen dabei weitgehend auf dem Niveau des Vorjahres.

Frühjahrsfröste und Hagel schmälern die Kaki-Ernte in Spanien. Das hat direkte Auswirkungen auf den deutschen Markt, da fast alle Kakis, die nach Deutschland importiert werden, aus Spanien stammen. Bereits im Sommer hatte die spanische Kaki Association einen Rückgang der Erntemenge um bis zu 40 % in Aussicht gestellt. Damit war die Einschätzung verbunden, dass das zwar die Produktionsüberschüsse der vergangenen Jahre vermeiden, insgesamt aber nicht zu Angebotsengpässen führen wird. Während die durchschnittlichen Großhandelsabgabepreise in Deutschland seit Mitte Oktober höher sind als in den Vorjahren, zeigen sich bei den Aktionspreisen bislang keine gravierenden Unterschiede zum Vorjahr.

Unveränderter Schwerpunktpreis in der Werbung

Seit Ende September waren Kakis bis zur 47. Woche in diesem Jahr insgesamt 112-mal in den Angebotsaktionen des Lebensmitteleinzelhandels (LEH) vertreten. Damit war die Zahl der Werbeanstöße um gut 19 % kleiner als im selben Zeitraum des Vorjahres. Das zeigt eine Analyse auf Basis von AMI Aktionspreise im LEH. Insbesondere in den ersten Wochen der Saison (KW 40 bis 42) war die Zahl der Werbeanstöße deutlich geringer. Das ist eine Folge davon, dass die Ernte in Spanien nicht nur kleiner ausfällt, sondern auch zeitlich etwas später eingesetzt hat als im Vorjahr. Bislang war die Werbeintensität mit 26 Werbeanstößen in der 46. Woche am höchsten. In den vergangenen Jahren war die Werbesaison meist mit der 51. Woche weitgehend beendet. Möglicherweise zieht sie sich in diesem Jahr etwas länger hin.

Aus preislicher Sicht unterscheiden sich die Angebotsaktionen in diesem Jahr bislang kaum von denen im Vorjahr. Tendenziell wurden Kakis sogar eher zu etwas niedrigeren Preisen beworben. Im vergangenen Jahr lag der durchschnittliche Aktionspreis für Kakis bei 0,49 EUR/St. In diesem Jahr sind es 0,48 EUR/St. Ein Schwerpunktpreis in beiden Jahren liegt bei 0,39 EUR/St. Dieser Schwerpunktpreis machte 2017 rund 28 % aller Werbeanstöße aus, in diesem Jahr steht er für 48 % der Werbeanstöße. Ein weiterer Preisschwerpunkt liegt bei 0,49 EUR/St.

Angebotsaktionen stimulieren die Nachfrage

Für den LEH sind Angebotsaktionen eine Möglichkeit, die Nachfrage nach einem bestimmten Produkt kurzfristig zu steigern. Gerade bei Produkten mit vergleichsweise kurzer Saison ist es nicht immer einfach, den Einfluss der Saisonkomponente von der Wirksamkeit von Angebotsaktionen zu unterscheiden. Der starke Anstieg der Nachfrage in der 46. Woche 2018 lässt sich allerding sehr gut mit einer hohen Werbeaktivität in Verbindung bringen.

Quelle und Copyright: AMI-informiert.de (AMI, 23.11.2018)
 

Veröffentlichungsdatum: 27.11.2018

Schlagwörter

Kaki, Angebotsaktionen, fruchthandel