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Biokisten für die Außerhausverpflegung - Eine wachsende Kundengruppe

17. Mai 2016

Für Kitas, Schulen und Büros sind Lieferservicebetriebe eine interessante Alternative zum Großhandel. Inzwischen gibt es bundesweit Biokistenanbieter, die sich auf die speziellen Bedürfnisse dieser Kundinnen und Kunden eingestellt haben: Sie fahren eigene Touren, nehmen Großgebinde ins Sortiment auf oder helfen bei den Formalien zum Schulfruchtprogramm. 

Bildquelle: Shutterstock. Bio assorti
Bildquelle: Shutterstock.

Viele Kitas, Kindergärten, Schülerhorte und andere Einrichtungen der Außerhausverpflegung (AHV) stehen am Beginn ihres Weges in Richtung Bio vor der Frage, welcher Lieferant für sie ein geeigneter Partner sein könnte. Aufgrund geringer Essenszahlen oder nur teilweisem Einsatz von Bioprodukten erreichen sie häufig nicht die Bestellmengen, um ihre Lebensmittel bequem beim Großhändler einzukaufen. Gleichzeitig ist es für sie oft zu aufwändig, das gewünschte Sortiment bei verschiedenen Direktvermarktern zu bestellen oder dort selbst abzuholen. Für sie sind Biokistenbetriebe eine interessante Möglichkeit. Die meisten Lieferservicebetriebe verkaufen inzwischen nicht nur die Produkte aus dem eigenen Anbau, sondern haben sich als Händler mit einem breiten Sortiment aufgestellt.

AHV als wachsende Kundengruppe

Viele dieser Lieferservicebetriebe stellen sich zunehmend auf die speziellen Bedürfnisse der "kleineren" Großküchen ein. Sie beliefern Kindergärten, Kitas und zum Teil auch Schulen mit allen gewünschten Bioprodukten sowie vermehrt auch Büros mit frischem Obst und Rohkostgemüsen. Sie bieten – im Gegensatz zum Großhandel – auch kleinere Mengen und sind häufig bereit, sich flexibel auf spezifische Bedürfnisse ihrer Kunden einzustellen. 

Fazit

Die Modelle der Belieferung mit Biokistenbetrieben sind individuell oft unterschiedlich und nicht grundsätzlich übertragbar. Aber sicher ist: Immer mehr Kitas, Kindergärten und Büros nutzen diese Möglichkeit. Sobald gewisse Mindestmengen an Nachfrage vorhanden sind, können die Lieferbetriebe eigene Touren speziell für diese Kundengruppe einrichten und besser auf deren spezifische Bedürfnisse eingehen. Regionale Vernetzung und eine gute Kommunikation bringen Schwung in die Zusammenarbeit. Das schafft eine win-win-Situation für alle.

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Quelle: Ökolandbau.de

Veröffentlichungsdatum: 17.05.2016

Schlagwörter

Biokisten, Außerhausverpflegung, Kundengruppe, Lieferdiensten