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Bienensterben: Ein Stück weiter im Kampf gegen Varroa-Milbe dank australischer Forschung

28. Mai 2018

Eine Reihe von Tests brachte Hoffnung für die Möglichkeit der Immunisierung von Honigbienen gegen Viren, die von der Varroa-Milbe übertragen werden. Dr. Emily Remnant von der Universität von Sydney verbrachte die vergangenen 12 Monate damit, die Immunisierung von Honigbienen gegen die Viren zu untersuchen, wie von goodfruitandvegetables.com.au berichtet wurde.

Bildquelle: Shutterstock.com Bienen
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Wenngleich es keine formalen Strategien gibt, um Bienen gegen Viren zu schützen, haben die Versuche von Dr. Remnant, die sie mit ihrem Forschungsteam in Sydney durchgeführt hat, vielversprechende Ergebnisse gezeigt.

„Das Ziel meiner Forschung war, die Gesundheit der Honigbienen durch Entwicklung und Ermöglichung einer neuen Methode zu verbessern, um die Resistenz der Honigbienen gegen Viren zu erhöhen, indem wir einen natürlichen bakteriellen Symbionten, Wolbachia, nutzten“, wurde Dr. Remnant zitiert. „Die Wolbachia-Methode hat die Anzahl der Viren bei anderen Insekten verringert und wird aktuell angewendet, um die Übertragung des Denguefieber-Virus bei Moskitos einzudämmen, wofür die Entwicklung von Wolbachia-positiven Embryos erforderlich ist.“

Varroa wird als der verheerendste Honigbienenschädling der Welt angesehen. Wenngleich er noch nicht in Australien festgestellt wurde, bedeutet er eine riesige Bedrohung für die internationale Industrie der Bienenzüchter und die globale Lebensmittelversorgungskette, wobei der kommerzielle Wert der Honigbienenbestäubung mit 200 bis 500 Millionen USD pro Jahr bewertet wird.

Dr. Remnant wird ihre Erkenntnisse auf dem 3. Australischen Bienenkongress, vom 27. bis 30. Juni 2018, in Gold Coast, Queensland, Australien teilen.

Quelle: goodfruitandvegetables.com.au

 

Veröffentlichungsdatum: 28.05.2018

Schlagwörter

Bienensterben, Kampf, Varroa-Milbe, Australien, Forschung