Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

BGA kritisiert: Fehlende Verteilungsgerechtigkeit bei Anhebung der Lkw-Mautsätze

22. Oktober 2018

„Durch die Anhebung der Lkw-Maut zum 1. Januar 2019 werden Unternehmen künftig mit über 7 Milliarden Euro belastet. Besonders schmerzlich sind die fehlende Verteilungsgerechtigkeit und die Anlastung von sachfremden, externen Kosten. Die Lkw-Maut wirkt somit wie eine versteckte Steuer für die Endkunden." Dies erklärt Carsten Taucke, Vorsitzender des BGA-Verkehrsausschusses, anlässlich der Änderung des Bundesfernstraßenmautgesetzes.

Bildquelle: Shutterstock.com Maut
Bildquelle: Shutterstock.com

Höhere Lkw-Maut belastet Verbraucher

"Für schadstoffarme, schwere Euro-VI-Lkw steigen die Kosten pro Kilometer allein durch die höheren Mautsätze um rund 40 Prozent und das Ziel einer möglichst schnellen Schadstoffreduktion wird konterkariert. Bereits heute leistet der Straßengüterverkehr einen maßgeblichen Beitrag zu den Infrastrukturkosten. Auch aus Verbrauchersicht ist die erhebliche Ausweitung der Maut nicht sachgerecht. Angesichts des bereits heute hohen Kostendrucks ist der Handel gezwungen, zumindest einen Teil der zusätzlichen Kosten an die Kunden weiterzugeben. Die Lkw-Maut wirkt somit wie eine versteckte Steuer für die Endkunden. Zwar ist die Befreiung der Maut bei umweltfreundlichen Gasantrieben richtig, allerdings ist die Ausnahme von Erdgasantrieben zu kurz gedacht. Auch die Lkw, die mit dem umweltfreundlichen Autogas (LPG) betrieben werden, müssen von der Maut befreit werden,“ so Carsten Taucke.

Quelle: BGA

Veröffentlichungsdatum: 22.10.2018

Schlagwörter

BGA, kritisiert, Lkw-Maut