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Bericht des USDA über Auswirkungen von Hurrikan Irma auf Floridas Orangenproduktion

18. Oktober 2017

Die Gesamt-Orangenproduktions-Vorhersage für Florida 2017/18, die am 12. Oktober von dem Landwirtschaftsstatistikamt (National Agricultural Statistics Service, NASS) des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) veröffentlicht wurde, beträgt 54,0 Millionen Kartons, 21% weniger als die Endproduktion letzte Saison.

Bildquelle: Shutterstock.com Zitrus Orangen
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Die Gesamtmenge umfasst 23,0 Millionen Kartons Nicht-Valencia-Orangen (frühe, saisonmittlere und Navel) und 31,0 Millionen Kartons Valencia-Orangen. Die Navel-Orangen-Vorhersage mit 600.000 Kartons macht 3% der Nicht-Valencia-Gesamtmenge aus.

Allerdings gab der NASS des USDA am 13. Oktober eine Mitteilung heraus, dass der Bericht nicht direkt die Auswirkungen von Hurrikan Irma auf die Produktion 2017/18 beinhaltet. Obwohl es schwierig ist, die genauen Auswirkungen auf die potentielle Ertragsproduktion zu wissen, kann aufgrund des Zeitpunkts des Sturmes die ungefähre Auswirkung schlussfolgernd festgestellt werden. Die Baumbestandsuntersuchung wurde vor dem Sturm abgeschlossen und die ersten Messungen der Fruchtgrößen und der Menge der heruntergefallenen Früchte wurde an ausgewählten Baumästen bald nach dem Sturm durchgeführt, hieß es.

Die Neuberechnung der Ertragsgröße, wobei eher der Prozentanteil heruntergefallener Früchte im Durchschnitt der letzten fünf Jahre als der Prozentanteil heruntergefallener Früchte nach Untersuchungen im Oktober 2017 genutzt wird, ergibt eine gesamte Orangenproduktion für Florida von 75,5 Millionen Kartons gegenüber der veröffentlichten Vorhersage von 54,0 Millionen Kartons. Andere Annahmen für heruntergefallene Früchte und/oder Fruchtgrößten würden zu unterschiedlichen angenommenen Ergebnissen für die Produktionsgesamtmengen und geschlussfolgerten Auswirkungen durch den verheerenden Sturm führen.

Die größte Auswirkung durch Hurrikan Irma scheint eine größere Anzahl heruntergefallener Früchte infolge der heftigen Winde zu sein. Der gemessene Anteil heruntergefallener Früchte diese Saison kann mit den letzten Jahren verglichen werden, um die ungefähre Auswirkung des Sturms zu bewerten.

Quelle: NASS USDA

Veröffentlichungsdatum: 18.10.2017

Schlagwörter

USDA, Auswirkungen, Hurrikan, Irma, Florida, Orangenproduktion