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Belgische Forscher nutzten Obstabfall zur Lederherstellung

02. Dezember 2019

In Diepenbeek, in Belgien, arbeiten Forscher von der UCLL Universität für angewandte Wissenschaften an einem feinen Beispiel einer Kreislaufwirtschaft. Zwei Studenten streben danach, nachhaltig den jährlichen Überschuss an Limburger Äpfeln und Birnen in Fruchtleder zu verarbeiten.

Bildquelle: Shutterstock.com Abfall
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Der belgischen Zeitung De Standaard zufolge bleibt zu sehen, ob dieses Leder je mit tierischem Leder konkurrieren kann, aber die Industrie zeigt bereits Interesse, hieß es.

Jedes Jahr erzeugt Limburg rund 300.000 Tonnen Äpfel und Birnen, wovon rund 90.000 Tonnen schließlich als Kompost genutzt oder verbrannt werden. „Warum sollten wir nicht etwas damit machen“, fragten sich die Forscher Joachim Hayen und Evert Vanecht von der Diepenbeeker UCLL-Hochschule. Mit ihrem Projekt „Appeal“ begannen sie, Fruchtleder zu nutzen, dass als Tapete, Schneidwaren, Getränkebecher und Teller dienen kann, aber auch in der Landwirtschaft als Laub- oder Wurzelstoff.

Dem Nachrichtenartikel zufolge ist viel Arbeit notwendig, um die einzelnen Fruchtlederstücke mit einer Art Faser zu stärken. Das Team strebt ganz nach Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit und will nur biologische Materialien nutzen. Sie suchen auch nach einer biologischen Lösung für die wasserresistente Schicht.

Quelle: De Standaard/Vilt.be

 

Veröffentlichungsdatum: 02.12.2019

Schlagwörter

Belgien, Forscher, Obstabfall, Lederherstellung