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Belgien: Invasive Stinkwanze ist neue Bedrohung des Obstsektors

27. November 2019

Nach dem asiatischen Marienkäfer und jüngst dem Buchsbaumzünzler kommt ein neuer schädlicher Exot aus Ostasien. In vier Jahren wurde die braune marmorierte Stinkwanze in Italien ein bedeutender Schädling für die Landwirtschaft. Flämische Obsterzeuger begegnen somit einer neuen Bedrohung. „Für den Anbau von Biokernobst alleine werden Verluste von 3 Millionen EUR pro Jahr erwartet“, schreibt Forscher Tim Beliën (Proefcentrum Fruitteelt) auf der Webseite von Natuurpunt.be.

Bildquelle: Shutterstock.com Apfel
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Insbesondere in dem Biokernobstanbau gibt es bereits große Probleme mit der einheimischen Schildwanze. Bis jetzt gab es nur ein paar Sichtungen des Exoten in Belgien, in Sint-Katelijne-Waver, sagte Beliën laut Vilt.be.

Der Obstsektor fürchtet nun den Anstieg eines neuen invasiven Exoten. Die asiatische braune marmorierte Stinkwanze verursachte bereits eine große Menge an Schaden bei Äpfeln und Birnenkulturen in dem südlichen Europa und in den benachbarten Ländern Frankreich und Deutschland. In Belgien wurde die Art nur ein paar Mal gesichtet, aber es könnte in den kommenden Jahren eine Plage werden, schreibt Natuurpunt auf seiner Webseite.

Um die Situation genau zu überwachen, forderte das Proefcentrum Fruitteelt von jedem, die Dinge im Auge zu behalten.

Quelle: Natuurpunt.be/Belga

Veröffentlichungsdatum: 27.11.2019

Schlagwörter

Belgien, Invasive, Stinkwanze, Bedrohung, Obstsektor