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BayWa Halbjahreszahlen: Geschäftsfeld Global Produce fast auf dem Vorjahresniveau

09. August 2019

Die BayWa AG, München, hat im 1. Halbjahr 2019 das operative Ergebnis (EBIT) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich gesteigert: Zum 30. Juni 2019 betrug das EBIT 52,2 Mio. Euro (Vorjahr: 32,1 Mio. Euro). Für das Obstgeschäft sieht die BayWa gute Chancen

Foto © BayWa AG
Foto © BayWa AG

In Deutschland und Europa wird mit einer rückläufigen Ernte gerechnet, mit entsprechend steigenden Vermarktungspreisen und zusätzlichen Vertriebsmöglichkeiten für Produkte aus der südlichen Hemisphäre. Ähnliches gilt auch für den Handel mit tropischen Früchten.

Der Umsatz BayWa AG nahm leicht zu auf 8,4 Mrd. Euro (Vorjahr: 8,3 Mrd. Euro). Die Verbesserung des EBIT ist zum größeren Teil auf positive Entwicklungen in den operativen Geschäftsfeldern zurückzuführen, vor allem im Segment Energie.

„Die BayWa hat im 1. Halbjahr des laufenden Jahres ihr operatives Geschäft um rund 12 Mio. Euro verbessert. Ich freue mich darüber, dass dies nicht nur aus dem Bereich der regenerativen und der klassischen Energie kommt, sondern auch aus dem deutschen Agrarhandel, der im Vergleich zum Vorjahr einen signifikanten Ergebnissprung machte“, erläuterte der Vorstandsvorsitzende der BayWa AG, Klaus Josef Lutz. Positiv in Höhe von rund 7 Mio. Euro wirkte sich zudem ein Effekt aus der vorgeschriebenen Umstellung zur Leasingbilanzierung nach IFRS 16 auf das Ergebnis aus, der sich wiederum gegenläufig im Zinsaufwand niederschlug.

Segment Agrar: Inländischer Agrarhandel mit deutlicher Ergebnissteigerung

Das Segment Agrar verzeichnete im 1. Halbjahr 2019 einen Umsatz von 5,7 Mrd. Euro (Vorjahr: 5,8 Mrd. Euro). Das EBIT stieg leicht auf 53,6 Mio. Euro (Vorjahr: 52,4 Mio. Euro).

Auch wenn die Witterungsverhältnisse in Deutschland dieses Jahr wieder nicht optimal sind, sollte sich der inländische Agrarhandel weiter stabil entwickeln. Der internationale Agrarhandel werde weiterhin mit Märkten umgehen müssen, die von globalen politisch-ökonomischen Unwägbarkeiten und relativ geringer Volatilität beeinflusst sind.

Trotz unvorteilhafter Witterung in Neuseeland mit entsprechenden Qualitätseinbußen bei der Apfelernte sowie des Preisverfalls von Äpfeln in Deutschland aufgrund der Rekordernte 2018, lag das Ergebnis im Geschäftsfeld Global Produce im 1. Halbjahr 2019 fast auf dem Vorjahresniveau. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die neuseeländische Beteiligung T&G Global Limited (T&G Global) den größten Teil ihrer Apfelexporte nach Asien vermarkten konnte; insbesondere nach China, da dort durch frostbedingten Ernterückgang die Nachfrage höher war als sonst. So konnte T&G Global die schwächere Nachfrage aus der EU mehr als ausgleichen. Positiv entwickelte sich auch der Handel mit tropischen Früchten, da neue Absatzkanäle in Deutschland etabliert wurden

Quelle: Baywa AG

Veröffentlichungsdatum: 09.08.2019

Schlagwörter

BayWa, Halbjahreszahlen, Geschäftsfeld, Global Produce