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BayWa erreicht Ziele und plant weitere Ergebnissteigerungen für 2019

29. März 2019

Im Geschäftsjahr 2018 stieg der Umsatz des internationalen Handels- und Dienstleistungskonzerns BayWa AG auf 16,6 Mrd. Euro (Vorjahr: 16,1 Mrd. Euro). Das Geschäftsfeld Global Produce (ehemals: Obst) erlebte 2018 eine uneinheitliche Entwicklung. 

Foto © Baywa Obst Baywa Obststandort-Kressbronn
Baywa Obststandort-Kressbronn. Foto © Baywa AG

Das EBIT betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 172,4 Mio. Euro (Vorjahr: 171,3 Mio. Euro). Mit der Steigerung der Ergebnisse in allen operativen Segmenten des Konzerns erreichte die BayWa ihre Jahresziele und konnte so die positiven Einmaleffekte des Vorjahres in Höhe von rund 20 Mio. Euro ausgleichen. Das Unternehmen will für 2018 eine stabile Dividende in Höhe von 0,90 Euro je Aktie (Vorjahr: 0,90 Euro) zahlen.

Geschäftsfeld Global Produce

Zum einen konnte die neuseeländische Konzerngesellschaft T&G Global Limited (T&G) den Verkauf von Äpfel und Birnen steigern, und die niederländische Tochtergesellschaft TFC Holland B.V. profitierte von höheren Absätzen bei Beeren und Steinobst sowie Südfrüchten. Zum anderen lag das Volumen bei Tafelkernobst in Deutschland aufgrund der schlechten Ernte 2017 um mehr als 50 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Trotz der positiven Entwicklung der internationalen Aktivitäten konnte das Geschäftsfeld Global Produce das Vorjahresergebnis nicht ganz erreichen. Das lag vor allem am Handelskonflikt zwischen den USA und China: Äpfel aus den USA, die ursprünglich für den Export nach China vorgesehen waren, mussten wegen der chinesischen Einfuhrzölle zu deutlich niedrigeren Preisen als vorgesehen in den USA vermarktet werden.

„Das Segment Agrar verbesserte sich vor allem durch eine sehr gute Geschäftsentwicklung im internationalen Handel und in der Technik“, erläuterte der Vorstandsvorsitzende Klaus Josef Lutz. Die deutliche Ergebnissteigerung in diesem Segment sei besonders hervorzuheben, da der deutsche Agrarhandel 2018 einmal mehr unter sehr hoher Trockenheit im Sommer zu leiden hatte.

Der Vorstandsvorsitzende erläuterte außerdem, dass die BayWa zukünftig noch viel stärker und zielgerichteter eine „grüne Perspektive“ bei der Ausgestaltung ihrer Geschäftsstrategien und -modelle verankern werde: „Die Auswirkungen des Klimawandels stellen die größte Herausforderung für uns alle und damit auch für uns als Unternehmen dar“, hob Lutz hervor. Die BayWa baue hier auf einer soliden Basis auf. Als Beispiele nannte er nicht nur das Geschäftsfeld Regenerative Energien, sondern auch die Lösungen, die im Rahmen der Digitalisierung zur effizienteren Nutzung von Dünger oder Wasser angeboten werden. „Mit der Implementierung einer ‚grünen Perspektive‘ wollen wir Antworten auf die Frage finden, wie wir nachhaltig und ressourcenschonend unsere Geschäfte (weiter-)entwickeln“, erläuterte Lutz.

Quelle: BayWa Geschäftsjahr 2018

Veröffentlichungsdatum: 29.03.2019

Schlagwörter

BayWa, Ziele, Ergebnissteigerungen