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Bayer: Gute Geschäftsentwicklung in schwierigem Umfeld - Konzernausblick bestätigt

14. November 2018

Der Bayer-Konzern hat sich im 3. Quartal 2018 in einem schwierigen Umfeld operativ gut entwickelt. Zum ersten Mal seit der Übernahme von Monsanto ist das neue Geschäft, dessen Integration erfolgreich begonnen hat, für ein volles Quartal in den Zahlen enthalten.

Foto © Bayer AG
Foto © Bayer AG

„Crop Science verzeichnete akquisitionsbedingt einen deutlichen Ergebnisanstieg. Pharmaceuticals entwickelte sich erfreulich. Und bei Consumer Health konnte der Umsatz währungs- und portfoliobereinigt gesteigert werden, während das Ergebnis durch Währungseffekte belastet war“, sagte der Bayer-Vorstandsvorsitzende Werner Baumann am Dienstag bei der Vorlage des Zwischenberichts. Den angepassten Konzernausblick für das Gesamtjahr 2018 bestätigte er.

Der Konzernumsatz stieg im 3. Quartal währungs- und portfoliobereinigt (wpb.) um 1,9 (nominal 23,4) Prozent auf 9,905 Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen blieb mit 2,202 Milliarden Euro (minus 0,1 Prozent) auf Vorjahresniveau, wobei die Beiträge des erworbenen Agrargeschäfts höher ausfielen als erwartet. 

Crop Science erhöht Ergebnis deutlich

Im Agrargeschäft (Crop Science) setzte Bayer 3,733 Milliarden Euro um. Rund 2,2 Milliarden Euro davon entfielen auf das akquirierte Geschäft. Etwa 100 Millionen Euro trugen die an BASF veräußerten Geschäfte bis zum Abschluss der Desinvestitionen im August bei. Der wpb. Rückgang um 9,5 Prozent ist zurückzuführen auf die bilanziellen Maßnahmen im Vorjahr, die im 3. Quartal 2017 im Zusammenhang mit der Bereinigung in Brasilien zu einem positiven Umsatzeffekt geführt hatten. Hinzu kamen Mengenrückgänge in Europa/Nahost/Afrika. Wpb. wachsen konnte die Division in Nordamerika.

Im Zusammenhang mit dem Pflanzenschutzmittel Glyphosat wurden bis zum 30. Oktober in den USA Klagen von etwa 9.300 Klägern zugestellt. „Wir sind unverändert davon überzeugt, gute Argumente zu haben, und wir beabsichtigen, uns in all diesen Verfahren entschieden zur Wehr zu setzen“, betonte Baumann. Im Fall Johnson handele es sich um ein einziges erstinstanzliches Urteil, das keine bindende Wirkung für die anderen Verfahren habe. Bayer hält das Urteil für falsch und wird deshalb Berufung beim California Court of Appeal einlegen. Glyphosat ist bei sachgemäßer Anwendung sicher. Das bestätigen mehr als 800 wissenschaftliche Studien, die jahrzehntelange Praxiserfahrung mit Glyphosat sowie die Bewertungen von Zulassungsbehörden in mehr als 160 Ländern.

Quelle:  Bayer AG

Veröffentlichungsdatum: 14.11.2018

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Bayer, Geschäftsentwicklung, Umfeld