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Bayer - 3. Quartal 2019: Erfreuliche Geschäftsentwicklung in allen Divisionen

31. Oktober 2019

Der Bayer-Konzern hat in allen wichtigen Bereichen Fortschritte gemacht und ist sowohl operativ als auch strategisch auf Kurs. Der Konzernumsatz erhöhte sich im 3. Quartal währungs- und portfoliobereinigt (wpb.) um 5,4 (nominal: 6,1) Prozent auf 9,830 Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen stieg um 7,5 Prozent auf 2,291 Milliarden Euro.

Brasilianische Landwirte prüfen Zucchini-Keimlinge bevor sie sie auspflanzen. Foto © Bayer AG
Brasilianische Landwirte prüfen Zucchini-Keimlinge bevor sie sie auspflanzen. Foto © Bayer AG

„Bayer blickt auf ein erfolgreiches 3. Quartal zurück“, sagte der Vorstandsvorsitzende Werner Baumann am Mittwoch bei der Telefon-Pressekonferenz zu den Quartalszahlen. „Wir konnten den Umsatz und das bereinigte EBITDA des Konzerns steigern. Alle Divisionen zeigten eine erfreuliche Geschäftsentwicklung. Zugleich haben wir auch strategisch große Fortschritte gemacht. Hier spreche ich vor allem über die Effizienz-, Struktur- und Portfoliomaßnahmen, die wir Ende 2018 angekündigt hatten.“ Den Ausblick für 2019 bestätigte Baumann trotz weltweit rückläufiger Wachstumserwartungen.

Crop Science erhöht Umsatz und Ergebnis

Im Agrargeschäft (Crop Science) erhöhte Bayer den Umsatz wpb. um 4,8 Prozent auf 3,948 Milliarden Euro dank eines Anstiegs in Latein- und Nordamerika. „Wir sehen bei Crop Science eine gute Geschäftsentwicklung – auch in einem nach wie vor schwierigen Marktumfeld“, sagte Baumann. So beeinträchtigte die Trockenheit in Europa und in Australien das Geschäft.

Der Pro-forma-Umsatz von Crop Science, welcher die Übernahme von Monsanto und die damit zusammenhängenden Desinvestitionen bereits zum 1. Januar 2018 unterstellt, legte währungsbereinigt (wb.) um 5,7 Prozent zu. Besonders stark wuchsen auf dieser Basis die Geschäfte mit Fungiziden, Maissaatgut und Pflanzeneigenschaften sowie Sojabohnensaatgut und Pflanzeneigenschaften. Den deutlichsten Rückgang gab es in den Bereichen Gemüsesaatgut und Sonstige.

Im Zusammenhang mit dem Pflanzenschutzmittel Glyphosat wurden bis zum 11. Oktober 2019 in den USA Klagen von etwa 42.700 Klägern zugestellt. Der deutliche Anstieg ist offensichtlich darauf zurückzuführen, dass die Klägerseite ihre geschätzten Ausgaben für Fernsehwerbung im 3. Quartal etwa verdoppelt hat – im Vergleich zur gesamten ersten Hälfte dieses Jahres. Die Zahl der Klagen sagt allerdings nichts über deren Begründetheit aus. Bayer ist weiterhin überzeugt, gute Argumente zur Verteidigung gegen die erhobenen Ansprüche zu haben, und beabsichtigt, sich in den Berufungsverfahren gegen die drei erstinstanzlichen Urteile und in allen weiteren zukünftigen Verfahren entschieden zur Wehr zu setzen. Zugleich beteiligt sich das Unternehmen konstruktiv an dem Mediationsverfahren, das von einem Bundesrichter in Kalifornien angeordnet wurde.

Download: Nunhems BASF Timeline 20 Years high wire cucumbers (pdf)

Quelle: BASF

Veröffentlichungsdatum: 31.10.2019

Schlagwörter

Bayer, Quartal, Geschäftsentwicklung, Divisionen