Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

BASF-Gruppe steigert Umsatz, Ergebnis wie erwartet unter Vorjahresquartal

06. Mai 2019

„Die BASF-Gruppe steigerte ihren Umsatz im 1. Quartal 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3 % auf 16,2 Milliarden Euro“, sagte Dr. Martin Brudermüller, Vorsitzender des Vorstands der BASF SE, bei der Hauptversammlung des Unternehmens im Congress Center Rosengarten in Mannheim. Im Vergleich zum 1. Quartal 2018 ging das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) vor Sondereinflüssen um 549 Millionen Euro auf 1,7 Milliarden zurück.

BASF SE agriculture solutions
Foto © BASF SE agriculture solutions

„Wie erwartet, ist das vor allem auf deutlich geringere Beiträge der Segmente Materials und Chemicals zurückzuführen. In diesen Segmenten hatten wir im 1. Quartal des Vorjahres außergewöhnlich hohe Isocyanate- und starke Crackermargen verzeichnet“, so Brudermüller. Agricultural Solutions sowie Industrial Solutions verzeichneten hingegen ein deutlich verbessertes Ergebnis.

Geopolitische Entwicklungen und Handelskonflikte, insbesondere zwischen den USA und China, prägten das globale Wirtschaftswachstum im 1. Quartal 2019. Die insgesamt verhaltene Marktstimmung spiegelte sich in einer abwartenden Haltung vieler Kunden wider.

Im Segment Agricultural Solutions konnte der Umsatz gegenüber dem 1. Quartal 2018 um 53 % auf 2,6 Milliarden € gesteigert werden. Dies war vor allem zurückzuführen auf Portfolioeffekte aus dem Erwerb wesentlicher Geschäfte und Vermögenswerte von Bayer im August 2018. Darüber hinaus erzielte BASF im bisherigen Geschäft ein höheres Preisniveau, während der Absatz insbesondere witterungsbedingt deutlich unter Vorjahresquartal lag.

Das EBIT vor Sondereinflüssen lag mit 740 Millionen € um 75 % über dem des 1. Quartals 2018. Maßgeblich hierfür war der Beitrag aus den akquirierten Geschäften. Das EBIT enthielt Sondererträge aus Veräußerungen gemäß wettbewerbsbehördlichen Auflagen, die im Kontext der Akquisition von Bayer-Geschäften angeordnet wurden. Diese überstiegen im 1. Quartal 2019 die Sonderaufwendungen für die Integration der akquirierten Geschäfte.

Der Umsatz bei Sonstige nahm im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich zu. Wesentlich hierfür waren die verbleibenden Aktivitäten des Papier- und Wasserchemikaliengeschäfts von BASF, die nicht Teil des Transfers an Solenis waren und seitdem unter Sonstige ausgewiesen werden. Das EBIT vor Sondereinflüssen lag deutlich unter dem Wert des 1. Quartals 2018. Dies war im Wesentlichen auf Währungsergebnisse sowie Bewertungseffekte für das Long-Term-Incentive-Programm zurückzuführen.

Quelle: BASF Gruppe

Veröffentlichungsdatum: 06.05.2019

Schlagwörter

BASF, Gruppe, Umsatz, Ergebnis