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Baobab - neue Superfrucht vom Affenbrotbaum

25. Januar 2017

Der Baobab ist ein wahrer Wunderbaum. Jetzt sollen seine Früchte auch den europäischen Markt erobern. Ursprünglich durfte in Europa nur das Öl der Kerne als Kosmetikartikel für Haut, Nägel und Haar vertrieben werden. Es ist antibakteriell und entzündungshemmend. Inzwischen ist auch das Fruchtfleisch des Affenbrotbaumes als Lebensmittel zugelassen.

Bildquelle: Shutterstock.com Baobab fruit Madagascar
Bildquelle: Shutterstock.com - Baobab

Es hat einen etwa sechsmal höheren Vitamin C-Gehalt als Orangen, enthält Calcium, Kalium, Antioxidantien und einen etwa 50-prozentigen Anteil an Ballaststoffen. Als Pulver lässt es sich in Getränken aller Art genießen, aber auch zu Keksen oder Speiseeis verarbeiten. Die auf Initiative des Österreichers Martin A. Späth im senegalesischen Ndoffane gegründete Firma Baonane, heute komplett in afrikanischem Besitz, verarbeitet jährlich rund 500 Tonnen der Früchte, die einige Monate nach dem Ende der Regenzeit von selbst trocknen. Das Fruchtfleisch wird von rund 200 Frauen, die ihre Arbeitszeit aufgrund der familiären Verpflichtungen selbst bestimmen können, gesiebt. Rund 40 Früchte werden benötigt, um ein Kilo des Pulvers zu gewinnen. Affenbrotbäume, wegen ihrer Verwendung in der traditionellen afrikanischen Medizin auch Apothekerbäume genannt, können bis zu 2000 Jahre alt werden.
Halle 7.2c, Stand 106, Kontakt: Martin A. Späth, Tel.: +43 664 4392460, E-Mail: martin@biomega.eu

Grüne Woche-Zahl des Tages:
Bis zu 120 Euro kostet ein Kilo Steak vom Wagyu-Rind. Wagyu-Rinder sind die exklusivste Rinderrasse der Welt. Ihr Fleisch ist gleichmäßig marmoriert und hat einen bis zu 50 Prozent höheren Anteil an gesättigten Fettsäuren.

Grüne Woche-Zitat des Tages:
„Die russische Wirtschaft ist sehr an einer Teilnahme der Grünen Woche interessiert. 20 Jahre lang haben wir die Messe erfolgreich als Vermarktungsplattform genutzt. Es besteht eine gute Chance, dass Russland auf der Grünen Woche 2018 wieder dabei ist. Dies ist auch so auf Ministerebene besprochen worden.“ 
Der russische Vizelandwirtschaftsminister Evgeny Gromyko bei seinem heutigen Grüne Woche-Besuch.

nature.tec: 3D-Drucker mit Biokunststoff
Zum ersten Mal gibt es auf der Grünen Woche einen 3D-Drucker zu bestaunen. Der Clou dabei: Der Drucker wird mit biobasierten Rohmaterialien gefüttert. „Vorwiegend setzen wir Polymilchsäure (PLA) als Baustoff ein“, erklärt Beate El-Chichakli vom Bioökonomierat. Polymilchsäure hat den Vorteil, dass sie auch mit anderen biobasierten Fasern gemischt werden kann, zum Beispiel mit Holz oder Bambus. „Je nach Anwendung wird die PLA gefärbt und in Form von Schnüren aufgewickelt. Anschließend wird diese Schnur in den 3D-Drucker eingesetzt und durch eine heiße Düse gepresst“, erläutert El-Chichakli. Als dünner Faden tritt die PLA aus dem Druckkopf heraus und formt Schicht für Schicht das gewünschte Objekt.
Halle 4.2, Stand 211, Kontakt: Beate El-Chichakli, Tel.: +49 (0) 30 467 767-43, E-Mail: b.elchiachakli@biooekonomierat.de

Sachsen-Anhalt setzt auf Bio
In der Sachsen-Anhalt-Halle dreht sich alles um das Thema Bioprodukte: „Zum ersten Mal wird in diesem Jahr der Bio-Regionalpreis im Rahmen der Internationalen Grünen Woche verliehen“, kündigte die Umweltministerin des Landes, Prof. Dr. Claudia Dalbert, im Vorfeld der Messe an. Sie freue sich darauf, den Gewinner während des Sachsen-Anhalt-Tages bekannt geben zu dürfen. Neu ist auch das Bio-Café in Halle 23b. Unter Federführung des Landkreises Anhalt-Bitterfeld präsentieren die Kaffeerösterei Hannemann in Zusammenarbeit mit der Eisdiele Matteo den Besuchern kulinarische Köstlichkeiten in Bio-Qualität.
Halle 23b, Stand 200, Kontakt: Tanja Ries, Tel.: +49 (0)391/5671950, E-Mail: pr@mule.sachsen-anhalt.de

BMEL-Sonderschau: Ernährungswissen kompetent gebündelt
„Warum ist eigentlich immer so viel Zucker in den Lebensmitteln?“ – „Muss mein Kind bei Laktoseintoleranz auf Eis verzichten?“ – „Darf ich in der Schwangerschaft Rohmilchkäse essen?“ Das sind nur einige der vielen Fragen, die sich Verbraucherinnen und Verbraucher täglich stellen. Kompetente Antworten darauf erhalten sie in Halle 23a bei den Mitarbeitern des neu gegründeten Bundeszentrums für Ernährung – kurz BZfE. „Wir geben Menschen Informationen und Hilfestellungen zur ausgewogenen Ernährung an die Hand“, sagt Dr. Margareta Büning-Fesel, die das Zentrum leitet. Ziel ist es, neutrales und fundiertes Fachwissen so aufzubereiten, dass es für Verbraucherinnen und Verbraucher verständlich ist. Damit diese sich bei ihren Fragen rund ums Essen und Trinken künftig nicht mehr im Wirrwarr von Werbetexten, „super Tipps aus dem Internet“ und dem gesunden Halbwissen von Leidensgenossen verlieren. Und da für eine gesunde Ernährung auch das richtige Umfeld geschaffen werden muss, hat sich das BZfE neben der Ernährungsbildung die Verbesserung des Kantinenessens und den Dialog mit der Lebensmittelwirtschaft auf die Fahne geschrieben. Und natürlich darf auch die Aufklärung zum Vermeiden von Lebensmittelabfällen nicht fehlen.
Halle 23a, Stand des BMEL, Kontakt: Harald Seitz Tel.: +49 (0)163 84 99 700, E-Mail: h.seitz@aid-mail.de

Ungarn setzt auf Qualität
In der Ungarnhalle 10.2 präsentiert das Ungarische Nationale Handelshaus seine erste Lebensmittelmarke für Premiumprodukte: „Áldomás“. Unter der einheitlichen Dachmarke Áldomás werden nur hochwertige Lebensmittel aus Ungarn vermarktet, die einem strengen Qualitätssystem entsprechen und aus natürlichen Zutaten bestehen. Künstliche Farbstoffe und Geschmacksverstärker sind bei der Produktion ebenso wenig erlaubt wie der Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen (GVO). Messebesucher sind eingeladen, die Premiumprodukte vor Ort zu kosten und sich über die Produktvielfalt und die Lebensmittelmarke zu informieren.
Halle 10.2, Kontakt: Nina Parzych, Tel.: +49 (0)30 – 2123422-84, E-Mail: nina.parzych@genius.de

Polen setzt auf regionale und traditionelle Erzeugnisse
Regionale, traditionelle Erzeugnisse nach alten Rezepten stehen neben zahlreichen Produktneuheiten im Mittelpunkt am polnischen Gemeinschaftsstand in Halle 11.2. Detaillierte Informationen erhalten die Besucher über das Programm „Lerne gute Lebensmittel kennen“ und die spezielle Kennzeichnung auf der Verpackung. Produkte wie Fleisch und Wurstwaren, Milch und Milchprodukte, Honig, Getreideerzeugnisse, Süß- und Backwaren, Gewürze, Kräuter- und Früchtetees werden aus geprüften Rohstoffen hergestellt und enthalten keine oder nur wenige Zusätze. Insgesamt 80 Aussteller aus sechs Regionen sind an den zehn Messetagen auf dem 560 Quadratmeter großen Stand mit ihren Spezialitäten vertreten.
Halle 11.2, Stand 102, Tel.: +48 (0)22/6231838, E-Mail: rzecznik.prasowy@minrol.gov.pl

Griechenland lockt mit Schnecken, Oliven und Bottarga
Schnecken, hausgemachte Nudeln, Bauernwurst mit Fenchel, Lauch oder Orangen und das aus dem Rogen der Meeräsche hergestellte Bottarga: Vino Greco aus Berlin repräsentiert gleich zwölf Hersteller vom Peloponnes und ist Teil der griechischen Beteiligung an der Grünen Woche. Die traditionellen Souflaki-Spieße dürfen am Imbiss nicht fehlen. An weiteren Ständen bieten Produzenten aus dem Norden des Landes Honig, Käse, Joghurt, eingelegtes Gemüse, Kräuter und Olivenprodukte. Abgerundet wird das Angebot mit der Präsentation von Wein, Käse und Thrumba-Oliven mit geschützter geografischer Herkunft von den Inseln Lesbos und Thassos.
Halle 6.2, Stände 115,118a/b,119, Kontakt: Konstantin Papageorgiou, Tel.: +49 176 92229193, E-Mail: info@vino-greco.com

Österreich und Deutschland wichtige Handelspartner
Rund ein Drittel der weltweiten Agrarexporte Österreichs geht nach Deutschland. Damit ist und bleibt die Bundesrepublik nach den Worten von AMA-Marketing-Geschäftsführer Michael Blass wichtigster Handelspartner für österreichische Lebensmittelproduzenten. Die gesamten Agrarausfuhren des Alpenlandes nach Deutschland stiegen 2016 um drei Prozent und erreichten einen Wert von 3,6 Milliarden Euro. Die exportierte Menge blieb konstant bei 2,9 Millionen Tonnen. Der Import blieb auch wertmäßig gegenüber dem Vorjahr unverändert. Damit verbessere sich die Außenhandelsbilanz mit Deutschland weiter und sei für die heimischen Produzenten so günstig wie nie zuvor, so Blass.
Halle 15.1, Stand 137, Kontakt: Manuela Schürr, Tel.: +43 (0)1/33151401, E-Mail: manuela.schuerr@ama.gv.at

Biohalle: BIOSpitzenköche – mit allen Sinnen genießen
Es dampft und duftet auf der Bühne der Biohalle 1.2b: Täglich kochen hier BIOSpitzenköche leckere Probierportionen für die Messegäste und verraten ihre Zubereitungstricks: Mit Smoothies gelingt der perfekte Start in den Tag, mittags gibt‘s heimische Superfoods oder leckeres Gemüse aus der „wohligen Winterküche“, die Snacks am Nachmittag helfen über den kleinen Hunger hinweg. Alfred Fahr und Bernd Trum kochen und servieren in der Biohalle. Sie sind Mitglieder der bundesweiten Köche-vereinigung BIOSpitzenköche. Sie haben Spaß am Kochen und zeigen, dass „Bio“ nicht nur öko und gesund, sondern auch feinschmeckerverdächtig ist.
Biohalle 1.2b, Stand 215, Kontakt: Oliver Z. Weber (Presse), Tel.: 0178-218 1811, Christel Marxen (Standleitung), Tel.: 0175-260 7725, E-Mail: christel.marxen@mp-gmbh.de, www.biowoche.de

Sachsen-Anhalt: vegane Currywurst hat Premiere
Leha präsentiert zusammen mit Peta Zwei, der Jugendkampagne von Peta Deutschland, die vegane Currywurst in Sauce auf der Grünen Woche. Nun können Veganer in den Genuss einer Bratwurst in Currysauce kommen, die dem Original sehr nah kommen soll. Ebenfalls neu im Sortiment ist Lupinenkaffee, der säurefrei, eiweißhaltig, glutenfrei, vegan und koffeinfrei ist. Erzeugt wird er aus gerösteten deutschen Weißlupinen und ist sogar für Menschen, die an Getreideeiweiß-unverträglichkeit leiden, bekömmlich. Seit Oktober 2016 ist auch das Kochbuch „Vegan durch den Tag“ erhältlich – darin 80 Rezepte von bekannten Köchen, die mit Leha-Produkten kochen. Das Unternehmen erzeugt seit 2002 rein pflanzliche Produkte.
Halle 23, Stand 117, Kontakt: Kirsten Hartung, Tel.: +49 (0)34462/60594, E-Mail: info@leha-web.de

Ananas und Kokos in der Berliner Luft
Immer mehr Firmen aus der Hauptstadt nutzen die Möglichkeit, auf der Grünen Woche ihre innovativen Produkte zu präsentieren. Adam Mikusch und Üreys Gökmen haben die Berliner Senfsauce sowie verschiedene Dressings kreiert, die ganz ohne Zusatzstoffe auskommen. Das Dörrwerk verarbeitet Obst und Tomaten, die wegen kleiner optischer Fehler nicht in den Handel kämen, zu Fruchtpapieren und Chips. Das Traditionsunternehmen Schilkin ist dagegen seit 26 Jahren unterm Funkturm vertreten und stellt das jüngste Produkt seiner Erfolgsserie „Berliner Luft“ vor, die inzwischen den klassischen Wodka als Topseller abgelöst hat. Ananas/Kokos heißt die neue Geschmacksrichtung für den kommenden Sommer.
Halle 21, Stand 266a, Kontakt: Adam Mikusch, Tel.: +49 177 4283626, E-Mail: adam@haus-der-feinen-kist.de; Stand 255a, Kontakt: Philipp Prechtner, Tel.: +49 30 364285360, E-Mail: pp@doerrwerk.de; Stand 269, Kontakt: Hans-Jörg Ullrich, Tel.: +49 163 4990181, E-Mail: hans-joerg.ullrich@schilkin.de

Sanddorn-Spezialitäten aus Brandenburg
Zu den Produktneuheiten der Firma von Christine und Dorothee Berger zählt der frische und aromatische Sanddorn-Vanille-Fruchtaufstrich. Die Kreation „Sanddorn-Früchtetee-Traum“ ist der erste aus fruchtigem Sanddorn-Früchtetee hergestellte Brotaufstrich. Verschiedenste Gerichte aufpeppen kann der Sanddorn-Sahne-Meerrettich mit seiner fruchtig-pikanten Note. Das raffinierte Sanddorn-Chutney verleiht Curry und Reisgerichten eine besondere Geschmackskomponente. Neu im Sortiment sind auch Bergers Sanddorn-BBQ-Saucen. Eine Auswahl aus über 70 Sanddorn- und Wildfrucht-Klassikern aus selbst angebautem Bio-Sanddorn ergänzt das Messeangebot des Familienunternehmens.
Halle 21a, Stand 145, Kontakt: Dorothee Berger, Tel.: +49 (0)3327/46910, E-Mail: info@sandokan.de

www.gruenewoche.de 

Quelle: Internationale Grüne Woche Berlin 

Veröffentlichungsdatum: 25.01.2017

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