Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

AVA-ASAJA warnt wegen fünf Fällen von Black Spot bei südafrikanischen Zitrusfrüchten

28. August 2019

Diesen Sommer hatten südafrikanische Zitrusfrüchte bereits fünf Fälle in europäischen Häfen mit von Black Spot (Schwarzfleckenkrankheit) und anderen Schädlingen befallenen Lieferungen. Die offiziellen Daten der Europäischen Kommission, die in der Publikation Europhyt gesammelt sind, bekräftigen einen weiteren Sommer mit einem hohen Grad an Verunreinigung.

Foto © AVA-ASAJA
Foto © AVA-ASAJA

Deshalb warnt die Valenzianische Vereinigung der Erzeuger (Asociación Valenciana de Agricultores, AVA-ASAJA) vor der sehr ernsten Bedrohung, die ausländische Schädlinge für die Zitrusfrüchte der Gemeinschaft darstellen, weil ihre Einführung verheerende Ertragsverluste verursachen würden. Insbesondere angesichts der Unfähigkeit der Erzeuger, sie auf dem Feld zu bekämpfen, nachdem die europäische Gesetzgebung drastische und kontinuierliche Reduzierung von aktiven Pflanzenschutzsubstanzen erwägt.

Nur während des Monats Juli und wenn die Zitrussaison dieses afrikanischen Landes seinen Äquator noch nicht erreicht hat, belief sich die Anzahl der Zitrusfruchtvorfälle in europäischen Häfen auf fünf, drei von ihnen wegen der Präsenz von Thaumatotibia leucotreta oder falschen Motte und die anderen zwei wegen Citrus Black Spot (CBS).

In dem Fall von Black Spot betonte AVA-ASAJA, dass das Risiko des Eintritts in Europa besonders besorgniserregend ist, da das Pathogen im Mai in tunesischen Zitrusfrüchten entdeckt wurde, was anzeigt, dass es ein Schädling ist, der sich perfekt an das mediterrane Klima anpassen kann.

Rotterdamer Hafen

Angesichts dieser späteren Vorfälle fordert die Landwirtschaftsorganisation sowohl von der Spanischen Regierung als auch der Europäischen Kommission maximale Strenge bei den Kontrollen, die an den Eintrittshäfen durchgeführt werden. Insbesondere in jenem in Rotterdam, wo die Regierungen ausgeklinkt zu sein scheint und die Kontrollen in einem größeren Ausmaß von Importunternehmen mit privaten Interessen abhängen, schreibt AVA-ASAJA.

AVA-ASAJA bittet Brüssel auch, die Gemeinschaftsbehörden zu sein, die das Kältebehandlungssystem auswählen, dass von Zitruslieferungen angewendet werden muss, die aus Südafrika kommen, und nicht von dem Herkunftsland oder dem in Frage kommenden Importunternehmen ausgewählt wird, wie es jetzt ist.

Es erfordert auch, dass Südafrika nicht die Möglichkeit haben darf, dass seine Lieferungen Zitrusfrüchte, die theoretisch für den Safthersteller bestimmt sind, mit weniger Vorsicht nach Europa kommen als jene, die für die Verkauf als Frischprodukt vorgesehen sind.

Quelle: AVA-ASAJA

Veröffentlichungsdatum: 28.08.2019

Schlagwörter

AVA-Asaja, warnt, Fällen, Black Spot, Südafrika, Zitrus