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AVA-ASAJA: "EC verweigert Zitrusfrüchten den maximalen Schutz gegen Schädlinge"

20. Juli 2018

Der Vorschlag der Europäischen Kommission (EC), bestimmte Änderungen in die aktuellen Regelungen einzuführen, um die Kontrolle von Schädlingen und Krankheiten bei Pflanzenimporten aus Drittländern zu verbessern, ist absolut enttäuschend für die Interessen der valencianischen Landwirtschaft, berichtete die spanische Erzeuger-Vereinigung AVA-ASAJA.

Bildquelle: Shutterstock.com Zitrus
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Die Liste schließt Zitrusfrüchte und andere empfindliche Obst- und Gemüseerzeugnisse aus dem maximalen Schutz aus, den Brüssel gewährt. Der neue Ansatz der Exekutive der EU betrifft Artikel 42 der Regulierung, indem eine Kategorie mit der Bezeichnung „Hochrisikopflanzen“ eingeführt wird, unter der ein Schnellverbot für den Import bestimmter Produktionen und Pflanzenmaterialien besteht, bis durch Risikoanalyse bewiesen ist, dass die Länder, die diese Produkte auf den europäischen Markt exportieren, in der Lage sind, deren korrekte Pflanzengesundheit zu garantieren.

Die Vereinigung der Landwirte von Valencia (AVA-ASAJA) hat um die Aufnahme von Zitrusfrüchten gebeten, wie in den Forderungen stand, die als eine gemeinsame Front aus acht Ländern präsentiert wurden, darunter Spanien, Frankreich und Italien.

Der Präsident von AVA-ASAJA, Cristóbal Aguado, betonte, dass es leider vergeblich war, da einmal mehr die Solidarität der nördlichen Länder fehlte, wenn es um Krankheiten wie Citrus Black Sport (CBS), die in Zitrusfruchtlieferungen aus Südafrika zu finden ist, oder Citrus Greening geht.

AVA-ASAJA hat bereits Beschwerde vorgebracht und durch Copa-Cogeca, die Vereinigung der landwirtschaftlichen Organisationen und europäischen Kooperativen, einen Brief geschickt, in dem die Europäische Kommission um eine Berichtigung gebeten wird.

Quelle: AVA-ASAJA

Veröffentlichungsdatum: 20.07.2018

Schlagwörter

AVA-Asaja, EC, Zitrusfrüchten, Schutz, Schädlinge