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Auf dem Weg zur "intelligenten" Palette - Halbzeit im EPAL Enterprise Lab

09. September 2019

Ende 2017 wurde das EPAL Lab im Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund aus der Taufe gehoben. Logistikexperten der EPAL trafen auf ein Team von Experten aus der Verpackungs- und Handelslogistik, aus wissenschaftlichen Mitarbeitern mit Schwerpunkt IT und Software-Entwicklung.

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Gemeinsam traten sie an, um der Holzpalette „Intelligenz“ einzuhauchen, und um „das Datengold der Logistik“ zu heben. Anderthalb Jahre und einige Verwender-Workshops später sind die Begriffe weniger blumig, dafür die Ergebnisse und Anwendungen umso konkreter geworden. Es geht zunächst um die serialisierte EPAL-Palette und um die daraus resultierenden Möglichkeiten: Denn eine detaillierte Waren- und Lademittelrückverfolgung mittels Identifikation und Tracking tragen dazu bei, die gesamte Lieferkette transparenter und effizienter zu machen. Darüber hinaus können alle Informationen, auch Positions- und Temperaturverlauf, mittels Tracker über eine Web-Plattform in Echtzeit abgerufen werden. Die Plattform ist die eigentliche Innovation, mit der die Palette vom Ladungsträger zum Informationsträger wird.

Das Projekt selbst bleibt laut Dr. Volker Lange, dem Leiter der Verpackungs- und Handelslogistik im Fraunhofer Institut, sehr komplex: „Mit einem Technologieeinsatz ist es nicht allein getan.“ Es geht nicht nur um den effektivsten Sensor oder die Größe des Akkus, sondern ganz besonders um Datenschutz und Datensicherheit und wer auf welche Daten Zugriff hat. Ende 2020 ist das Lab abgeschlossen und bis dahin wird sich die digitale Welt noch einmal verändert haben.

Erfahren Sie mehr über das EPAL Enterprise Lab und besuchen Sie EPAL Deutschland in Halle 6, Stand 235, auf der FachPack in Nürnberg, 24. bis 26. September 2019.

Quelle: European Pallet Association e.V. (EPAL)

Veröffentlichungsdatum: 09.09.2019

Schlagwörter

intelligente, Palette, EPAL, Enterprise Lab