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Anstieg für südkoreanische Apfelproduktion vorhergesagt

17. Dezember 2019

In dem Handelsjahr 2019/20 (Juli-Juni) soll Koreas Frischapfelproduktion den Vorhersagen nach um 7% auf 508.000 Tonnen ansteigen, was vor allem an günstigem Wetter während der Blüte und Fruchtanbausaison liegt, hieß es in einem GAIN-Report des Auslandslandwirtschaftsdienste (FAS) des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA).

Bildquelle: Shutterstock.com Apfel
Bildquelle: Shutterstock.com

Wenngleich die gesamte Apfelanbaufläche in den letzten Jahren schrittweise abgenommen hat, wird die angepflanzte Fläche in der Provinz Gangwondo größer, da ein sich erwärmender Trend in Korea die Apfelproduktion in kälteren und höher gelegenen Regionen antreibt.

Die mit Äpfeln bepflanzte Fläche soll von 33.234 ha 2018/19 auf 32.954 ha dieses Jahr etwas abnehmen, die Frischapfelproduktion wird zunehmen, da um 8% höhere Erträge (mehr Früchte pro Baum) unterstützt durch reichlich Regen wahrend der Obstanbauperiode (Mai-August) erwartet werden. Die Produktion des spät reifenden „Fuji“-Apfels, die wichtigste Apfelsorte in Korea, soll um 7% gegenüber dem vorhergehenden Handelsjahr ansteigen, was das allgemeine Produktionswachstum antreibt.

Trotz des Anstiegs der Produktion wird erwartet, dass die Qualität von Äpfeln für das Handelsjahr 2019/20 geringer als in dem Vorjahr infolge eines erhöhten Aufkommens an Fruchtschäden sein soll, die durch drei separate Taifune und häufigen Regen während der Hauptfruchtphase und Ernteperioden zwischen September und Oktober verursacht wurden.

Export

Koreas Inlandapfelpreise sind für Apfelerzeuger attraktiver und die inländische Apfelnachfrage bleibt stark (trotz eines Abwärtstrends der Nachfrage), sodass nicht viele koreanische Apfelerzeuger an dem Exportmarkt interessiert sind. Aktuell erlauben die koreanischen Pflanzenschutzregelungen keine Frischapfelimporte.

Quelle: USDA FAS GAIN reports

Veröffentlichungsdatum: 17.12.2019

Schlagwörter

Südkorea, Apfel, Produktion