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AMI: Marktversorgung und Importe von Bio-Produkten erhoben

15. März 2018

Die Nachfrage nach Bio-Produkten in Deutschland steigt, auch das Angebot wird immer größer. Woher die wichtigsten Bio-Rohwaren und -Frischeprodukte kommen, zeigen die AMI Markt Charts „Marktversorgung mit Bio-Produkten in Deutschland“.

Bildquelle: Shutterstock.com Bio Bananen
Bildquelle: Shutterstock.com

m die Nachfrage nach Bio in Deutschland bedienen zu können, werden neben der inländischen Erzeugung Importe benötigt, auch bei Produkten, die in Deutschland produziert werden können. Zur Marktversorgung von Bio-Rohstoffen und Bio-Frischeprodukten nach Deutschland hat die AMI für 2016/17 Befragungsergebnisse, Haushaltspaneldaten, Produktions- und Flächendaten sowie Export- und Importmengen ausgewertet.

Schwerpunkte dieser Untersuchung sind Frischeprodukte und Rohstoffe, die auch in Deutschland angebaut werden können, bzw. welche direkte Konkurrenzprodukte zur deutschen Produktion sind. Neu in der aktuellen Importerhebung ist die gleichzeitige Betrachtung der gesamten Importmengen für die jeweiligen Produkte. Zum einen lässt sich auf diese Weise darstellen, wie hoch der Umfang der Bio-Importmengen im Verhältnis zu den Gesamtimporten ist. Zum anderen unterscheiden sich bei manchen Bio-Produkten und deren konventionellem Pendant die Herkunftsländer.

Beispielsweise weist die Außenhandelsstatistik des Statistischen Bundesamts bei Bananen als wichtigstes Lieferland Ecuador aus. Bei Bio-Bananen kommen die mit Abstand größten Mengen aus der Dominikanischen Republik. Dieser Karibikstaat spielt im konventionellen Bananensektor kaum eine Rolle. Das Statistische Bundesamt stellt den Außenhandel Deutschlands für alle relevanten Produkte dar, unterscheidet jedoch nicht nach ökologischer oder konventioneller Produktionsweise. Die Untersuchungen der AMI füllen diese Lücke.

Die Importraten haben sich je nach Produkt sehr unterschiedlich entwickelt. So sind die Importraten der meisten tierischen Produkte (mit Ausnahme von Rindfleisch) gesunken, da die Produktion in Deutschland ausgeweitet wurde.

Auch bei Äpfeln, Möhren und Kartoffeln sind die Importraten kleiner geworden. Gute Ernten auf der einen Seite, aber auch die immer größere Präferenz der Handelsketten für inländische Ware, haben dies ermöglicht. Bei Fruchtgemüse dagegen sind die Importanteile mit Ausnahme von Tomaten größer geworden.

Auch die Ackerfrüchte haben in den meisten Fällen größere Importraten und -mengen zu verzeichnen.

Weitere Informationen sowie die Auswahl der analysierten Produkte finden Sie im AMI Shop.

Quelle und Copyright: AMI-informiert.de (AMI, 14.03.2018)

Veröffentlichungsdatum: 15.03.2018

Schlagwörter

AMI, Studie, Marktversorgung, Importe, Bio, Produkten