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AMI: LEH wirbt unverändert für Kartoffeln

31. Januar 2019

Trotz knapper Verfügbarkeit und dem Fehlen von günstigen Druckpartien wirbt der LEH weiterhin umfangreich für Kartoffeln. Das Angebot ist aber viel teurer und tendenziell eher in kleineren Packungen. Franzosen werden noch nicht umfangreicher beworben, so die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI).

Bildquelle: Shutterstock.com Kartoffel
Bildquelle: Shutterstock.com

Obwohl Speisekartoffeln knapp und teuer sind, wirbt der LEH unverändert dafür. In den ersten 5 Wochen des Jahres verzeichnet die AMI bundesweit 133 Werbeaktionen. Im Vorjahr waren es 141 und noch ein Jahr früher 135. Einen wesentlichen Unterschied gibt es aber: das Preisniveau. Während Kartoffeln in größeren Packmaßen im Vorjahr schon für 20 Cent/kg zu haben waren, kosteten sie vergangene Woche mindestens 44 Cent/kg. In der aktuellen Woche gibt es allerdings nichts mehr für unter 50 Cent/kg, was wohl den steigenden Rohstoffkosten geschuldet ist. Es sieht auch so aus, als ob mit den Packungsgrößen auf die Warenverfügbarkeit reagiert wird. Während sonst in den ersten 4 Wochen des Jahres 40 bis 50-mal für 4 und 5 kg Packungen geworben wurde, war es dieses Jahr nur 24-mal. Die Werbeanstöße für Bio-Kartoffeln oder Kartoffeln aus Frankreich sind indessen ähnlich umfangreich. Auch waren wieder Discounter dabei, die insgesamt viel seltener für Kartoffeln werben als Vollsortimenter.

Quelle und Copyright: AMI-informiert.de (AMI, 29.01.2019)
 

Veröffentlichungsdatum: 31.01.2019

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