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AMI: Importzwiebeln geben hohes Preisniveau vor

05. Juli 2019

Mit dem Erntebeginn der überwinterten Saatzwiebeln im Südwesten Deutschlands setzt die Zwiebelsaison 2019 zu einem saisonüblichen Zeitpunkt ein. Erste deutsche Zwiebeln treffen auf einen hochpreisigen Importmarkt, so die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI).

Bildquelle: Shutterstock.com Zwiebeln
Bildquelle: Shutterstock.com

Mitte Juni begann die Ernte der überwinterten Saatzwiebeln in den klimatisch begünstigten Regionen Deutschlands, in der ersten Juliwoche sind erste Mengen im Einzelhandel verfügbar. Bis jetzt hatten überwiegend Zwiebeln aus Neuseeland den Bedarf gedeckt. Obwohl die Lieferungen von dort aufgrund der begrenzten Lagervorräte in Europa höher ausfielen als in anderen Jahren, liegen die Preise für Zwiebeln aus Neuseeland bis jetzt auf einem hohen Niveau.

Davon profitieren auch die ersten deutschen Winterzwiebeln, die in der aktuellen Woche verstärkt in den Handel gelangen. Die Ernte der Winterzwiebeln ist zügig vorangegangen und die Ware befindet sich nun im Lager. Mit dem hochsommerlichen Wetter steht die Ernte der Steckzwiebeln ebenfalls kurzfristig an, so dass ein nahtloser Anschluss gewährleistet ist. In der aktuellen Woche liegen die Preise für sortierte Winterzwiebeln mittlerer Kaliber im Schwerpunkt bei 72 und 73 EUR/100kg in Bigbags ab Station.

Quelle und Copyright: AMI-informiert.de (AMI, 04.07.2019)

Veröffentlichungsdatum: 05.07.2019

Schlagwörter

AMI, Import, Zwiebeln, Preisniveau