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AMI: Bio-Verkaufserlöse 2018 erneut zweistellig gestiegen

19. September 2019

Die Verkaufserlöse der Bio-Landwirte sind 2018 um knapp 11 % auf 2,39 Mrd. EUR gestiegen. Wie die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI) mitteilt, ist damit das Wachstum schon im zweiten Jahr zweistellig. Der Zuwachs geht stärker auf das Konto der tierischen Produkte als der pflanzlichen Produkte.

Bildquelle: Shutterstock.com Bio
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Der Ökolandbau in Deutschland hat 2018 weiter deutlich an Boden gewonnen. Die Bio-Fläche ist im Vergleich zum Vorjahr um rund 148.000 ha (+10,8 %) gewachsen. Von den 1.521.314 ha Bio-Fläche in Deutschland wird rund 41 % als Ackerland bewirtschaftet.

Die Kartoffelpreise- und -erlöse lagen 2018 wieder deutlich über den Vorjahrespreisen. Milch ist mit 550 Mio. EUR Erlös der mit Abstand wichtigste Erlösbringer unter den Bio-Rohstoffen. Auf den weiteren Rängen folgen unter anderem Gemüse, Getreide und Obst mit Erlösen zwischen 309 und 205 Mio. EUR.

Vergleich mit den Erlösen konventioneller Betriebe

Anders als die Bio-Landwirte mussten die konventionellen Landwirte 2018 Einbußen bei den Verkaufserlösen hinnehmen. Die starken Anstiege, die 2017 vor allem aus höheren Preisen folgten, konnten 2018 nicht gehalten werden.

Die unterschiedliche Verteilung der Erlöse in der bio und konventionellen Landwirtschaft wird deutlich: So kommen in der konventionellen Landwirtschaft 63 % auf die tierischen Produkte und entsprechend nur 37 % auf pflanzliche Produkte. In der Bio-Landwirtschaft ist das Verhältnis bei 54 % Tier und 46 % Pflanze.

Die gesamte Studie „Strukturdaten im ökologischen Landbau in Deutschland 2018 “ mit ausführlichen Zahlen zur Bodennutzung, Tierhaltung und Verkaufserlösen in Deutschland 2018 kann im AMI Shop bestellt werden.

Quelle und Copyright: AMI-informiert.de (AMI, 16.09.2019)
 

Veröffentlichungsdatum: 19.09.2019

Schlagwörter

Bio-Verkaufserlöse, gestiegen, Studie