Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

AMI-Anayse: Gemüse treibt die Lebensmittelpreise im Februar

24. Februar 2017

Die höheren Lebensmittelpreise setzten sich im Februar fort. Dem AMI-Frischeindex zufolge zahlten die Verbraucher für frische Lebensmittel in den ersten drei Februarwochen 7 % mehr als im Vorjahr. Neben den höheren Preisen für Molkereiprodukte ist vor allem das knappe Gemüseangebot für die Teuerung verantwortlich. 

Bildquelle: Shutterstock.com Zucchini
Bildquelle: Shutterstock.com

Nicht nur Deutschland erreichte zu Beginn des Jahres der Kälteeinbruch. Auch andere europäische Länder wie Spanien, Italien oder Frankreich waren davon betroffen. Besonders in den Wintermonaten sind diese Länder jedoch wichtige Lieferanten von Gemüse. Durch die extreme Kälte kam es allerdings teilweise zu Ernteausfällen, sodass das Angebot an vielen verschiedenen Gemüsearten bis in den Februar hinein sehr knapp ausfiel. Sowohl Salate als auch Gurke, Paprika und Kohl wurden gesucht. Teilweise waren die Gemüseregale in den Lebensmittelgeschäften sehr schnell leer.

Für frisches Gemüse zahlten die Verbraucher in den ersten drei Februarwochen knapp 40 % mehr als im Vorjahr. Fruchtgemüse wurde 37 % teurer, Kohlgemüse 58 % und Salate rund 62 %. Statt 70 Ct für einen Eisbergsalat wie im Februar 2016 zahlten die Verbraucher bisher in diesem Monat durchschnittlich 1,79 EUR. Doch eine Normalisierung ist in Sicht. Bereits im Monatsverlauf gingen die Preise, wenn auch immer noch auf einem hohen Niveau, für einige Gemüsearten zurück. Das Angebot nimmt langsam wieder zu. Der weitere Verlauf hängt stark von den zukünftigen Witterungsbedingungen ab.

Quelle und Copyright: AMI-informiert.de (AMI, 22.02.2017)

Veröffentlichungsdatum: 24.02.2017

Schlagwörter

AMI, Anayse, gemüse, Lebensmittelpreise