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Alnatura wieder auf Wachstumskurs - Fokus-Thema: Plastik reduzieren

21. November 2018

Mit einem deutlichen Umsatzplus von 6,8 Prozent hat Alnatura das Geschäftsjahr 2017/2018 am 30. September 2018 abgeschlossen. Das Bio-Handelsunternehmen aus dem hessischen Bickenbach erwirtschaftete einen Umsatz von 822 Millionen Euro netto und wächst damit wieder stärker als der Bio-Markt insgesamt, der 2017 eine Steigerung von 5,9 Prozent verzeichnete.

Foto © Alnatura super natur markt Berlin-Lichterfelde_Fotograf Marc Doradzillo
Alnatura Super Natur Markt. Foto © Marc Doradzillo

Alnatura Gründer und Geschäftsführer Götz Rehn zur Situation nach der Auslistung beim ehemals größten Handelspartner dm-Drogeriemarkt: "Ich bin dankbar, dass uns gemeinsam mit unseren Herstellern und Handelspartnern, vor allem aber mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Neuausrichtung von Alnatura gelungen ist. Unsere Kundinnen und Kunden haben diese Entwicklung möglich gemacht."

Seit dem Richtungswechsel im Geschäftsjahr 2014/2015 hat sich Alnatura auch 2018 deutlich weiterentwickelt: Acht neue Alnatura Super Natur Märkte, der Ausbau des Alnatura Markensortiments auf 1.400 Produkte sowie zwei neue Handelspartner kennzeichnen den neuen Kurs. 

Acht Neu-Eröffnungen - Alnatura schafft Einweg-Plastiktüten ab

Im zurückliegenden Geschäftsjahr 2017/2018 hat der Bio-Händler acht neue Alnatura Super Natur Märkte eröffnet, die Filialanzahl erhöhte sich damit auf 131 Märkte in 12 Bundesländern. In Leipzig und Potsdam ist Alnatura erstmals vertreten, die erste Eröffnung in Thüringen fand bereits im laufenden Geschäftsjahr in Erfurt statt. Weitere Eröffnungen sind unter anderem in Freiburg, Regensburg, Stuttgart, Starnberg und im Frankfurter Ostend geplant.
 
Alnatura wird im kommenden Jahr Transport- und Produktverpackungen aus Kunststoff weiter reduzieren: Als erster Einzelhändler schafft das Unternehmen deutschlandweit Plastiktüten für Obst und Gemüse ab. "Bereits heute legen bis zu 60 Prozent der Alnatura Kundinnen und Kunden Obst und Gemüse lose in den Einkaufswagen oder nutzen Mehrwegbeutel. Die komplette Abschaffung der sogenannten Plastik-Knotenbeutel ist für uns der konsequente nächste Schritt hin zu mehr Nachhaltigkeit in den Alnatura Märkten", erläutert Geschäftsführer Rüdiger Kasch.
Alternative Wege geht das Unternehmen auch bei den Alnatura Café-Bars: Mit Start in Berlin werden die Kaffee-Einwegbecher durch Mehrwegbecher bzw. lokale Pfandbecher ersetzt.

Bereits seit April 2018 spart Alnatura wöchentlich 56 Tonnen Papier durch die Abschaffung des Angebotsflugblatts. Die Umstellung auf digitale Angebote wird von den Kundinnen und Kunden sehr positiv angenommen.

Alnatura Produkte: Nachhaltige Verpackungen im Fokus 

Die Marke Alnatura umfasst mit 1.390 verschiedenen Produkten das umfangreichste Bio-Sortiment in Deutschland. Stark ausgeweitet wurde im letzten Jahr beispielsweise das Schaf- und Ziegenmilchsortiment, das von den Kundinnen und Kunden zunehmend nachgefragt wird. Auch für diese Produkte erhalten die Bio-Bauern einen fairen Milchpreis, ebenso wie bereits seit über zehn Jahren für alle anderen Alnatura Milchprodukte. 

Auch in diesem Unternehmensbereich bemüht sich Alnatura um möglichst ressourcenschonende und nachhaltige Verpackungen. Dazu stellt ein eigenes Team von Verpackungsexpertinnen das Sortiment regelmäßig auf den Prüfstand. So wurden im letzten Jahr Zitronen- und Limettensaft auf Flaschen aus Leichtglas umgestellt. Die Gewichtsreduzierung um 25 Prozent bewirkt eine jährliche Einsparung von 52 Tonnen CO2. 
Ein weiteres Beispiel sind die Bio-Schokoladen, bei denen Alnatura auf umweltverträglichere Verpackungen setzt: Bis Mitte 2019 werden die Verpackungsfolien der Alnatura Schokoladen von Alufolie auf Holzfaserfolie umgestellt. Sechs Tonnen Alufolie können damit pro Jahr eingespart werden.

Handelspartner: Alnatura jetzt auch in Frankreich

Prof. Dr. Götz Rehn, Gründer und Geschäftsführer von Alnatura. Foto © Dorothee van Bömmel

Zwei neue Handelspartner in Frankreich konnte Alnatura in den letzten Monaten hinzugewinnen: Seit August 2018 sind 400 Alnatura Produkte in den Märkten von Supermarchés Match in Elsass, Lothringen und im Norden Frankreichs gelistet. In den Großmärkten von Cora gibt es Alnatura seit November 2018. Damit ist das Alnatura Sortiment in mittlerweile 14 europäischen Ländern erhältlich. 

Dazu Götz Rehn: "Wir freuen uns, dass Alnatura bei vielen europäischen Kundinnen und Kunden so großen Anklang findet. Dies zeigt uns, dass unser Leitgedanke, Sinnvolles für Mensch und Erde zu gestalten, europaweit wirkt."
Prof. Dr. Götz Rehn, Gründer und Geschäftsführer von Alnatura. Foto © Dorothee van Bömmel

Alnatura Arbeitsgemeinschaft wächst

Zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörten erstmals über 3.000 Menschen zur Alnatura Arbeitsgemeinschaft, 134 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr als im Vorjahr. Auch die Geschäftsführung wurde um eine weitere Persönlichkeit erweitert: Neben Götz Rehn und Rüdiger Kasch verantwortet seit September 2018 Herwarth von Plate (45) die Bereiche Finanzen sowie IT in der Geschäftsführung.

Neuer Unternehmenssitz auf dem Alnatura Campus in Darmstadt

Außenansicht der neuen Alnatura Arbeitswelt. Foto © haascookzemmrich
Außenansicht der neuen Alnatura Arbeitswelt. Foto © haascookzemmrich

Mitte Januar 2019 findet der Umzug des Alnatura Unternehmenssitzes von Bickenbach auf den Alnatura Campus nach Darmstadt statt. In zweieinhalb Jahren Bauzeit entstand dort auf einer Fläche von 55.000 Quadratmetern ein kreativer Lern- und Begegnungsort für die Öffentlichkeit sowie eine neue und zukunftsgerechte Arbeitswelt für rund 500 Alnatura Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 

Quelle: Alnatura

Veröffentlichungsdatum: 21.11.2018

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Alnatura, Wachstumskurs, Fokus, thema, Plastik, Alnatura Super Natur Märkte, Bio