Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

ALDI baut Engagement zum Wasserschutz aus

25. März 2019

Anlässlich des World Water Days der Vereinten Nationen veröffentlichen ALDI Nord und ALDI SÜD erstmals eine gemeinsame Wasserschutzpolitik. Ein Fokus liegt auf den Lieferketten für Obst und Gemüse sowie Textilien. Diese ist Teil des ganzheitlichen Wasserschutz-Engagements der beiden Discounter. Damit legen die Discounter verbindliche Maßnahmen zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Wasser fest.

Foto © obs/ Aldi
Foto © obs/ Aldi

 Zudem sind die beiden Unternehmensgruppen der Alliance for Water Stewardship (AWS) beigetreten - dem weltweit größten Netzwerk für einen nachhaltigen Umgang mit Wasser.

Wasserschutz in der Lieferkette mit Fokus auf Obst und Gemüse

In einem Pilotprojekt mit dem Zertifizierungssystem GLOBALG.A.P, testen die Discounter erstmals bei ausgewählten internationalen Erzeugern das Zertifizierungs-Add-On SPRING (Sustainable Program for Irrigation and Ground Water Use). Das SPRING-Modul überprüft Wasserkriterien und dient dazu, nachhaltiges Wassermanagement in der Lieferkette zu bewerten, nachzuhalten und zu optimieren. Im Rahmen von ALDI internen Erzeugeraudits werden seit Herbst 2018 neben den Arbeits- und Sozialstandards auch Daten zum Wassermanagement abgefragt. Darüber hinaus haben ALDI Nord und ALDI SÜD für die meistverkauften und wasserkritischen Obst- und Gemüse-Artikel so genannte "Hot-Spot-Analysen" durchgeführt, beispielsweise für Avocados oder Bananen. Dadurch konnten für über 2000 Erzeuger, die ALDI beliefert haben, die Wasserrisiken in der Lieferkette ermittelt werden. Anhand der Ergebnisse kann so das Wassermanagement bei den Produkten berücksichtigt und verbessert werden.

Wasserqualität schützen

Um die Wasserqualität zu sichern, möchten ALDI Nord und ALDI SÜD den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln im Obst- und Gemüseanbau so weit wie möglich reduzieren. Hierzu haben die Discounter ein umfassendes Rückstandsmonitoring eingeführt. Zudem trägt der Verzicht auf festes Mikroplastik und Trübungsmittel in Kosmetik- und Körperpflegeprodukten der Eigenmarken zur Schonung der Gewässer bei. ALDI SÜD fördert zudem gemeinsam mit ClimatePartner zwei Trinkwasserprojekte zum Klimaschutz in Uganda und Kambodscha, um der dortigen Bevölkerung den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen.

Quelle: Ots/ ALDI

Veröffentlichungsdatum: 25.03.2019

Schlagwörter

Aldi, Engagement, Wasserschutz