Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

Aktuelle Presseberichte von der Grünen Woche 2019

18. Januar 2019

„Die Landwirtschaft in Deutschland wird noch über Jahre die Folgen der letzten Dürrejahre spüren. Dennoch blicken wir mit gedämpftem Optimismus nach vorne“, sagte Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes, anlässlich der traditionellen Fragestunde des Verbandes Deutscher Agrarjournalisten zu Beginn der Grünen Woche.

Foto © Messe Berlin
Foto © Messe Berlin

Bauernpräsident Rukwied: "Dürrefolgen noch mehrere Jahre spürbar"

Landwirte in Deutschland planen im ersten Halbjahr 2019 Investitionen in Höhe von 4,3 Milliarden Euro. Das sind 300 Millionen Euro mehr als im ersten Halbjahr 2017. Rukwied forderte außerdem zu einem schnellen und eindeutigen Ergebnis in den Brexitverhandlungen zu kommen. „Für Landwirte in Europa ist es enorm wichtig, weiterhin einen freien Marktzugang in Großbritannien zu haben.“
Kontakt: Axel Finkenwirth, Telefon: +49 30 31 904 239, E-Mail: presse@bauernverband.net
Foto © Messe Berlin

Klöckner: Digitalisierung kann Zielkonflikte lösen
Die Digitalisierung kann nach Ansicht von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner viele Zielkonflikte zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern lösen. „Wir brauchen eine andere Debattenkultur“, sagte die CDU-Politikerin bei der traditionellen Presse-Fragestunde auf der IGW 2019. Sie beobachte, dass beide Seiten der Debatte sich voneinander entfernten. Das trage auch zur Entfremdung von Stadt und Land bei. „Wir brauchen schnellstes Internet über den Äckern und den Wäldern.“ Es gehe nicht an, auf der einen Seite die Förderung erneuerbarer Energien auf dem Land zu verlangen, aber die Installation hoher Übertragungsstandards dort als entbehrlich anzusehen. „Digitalisierung auf dem Acker kann zum Beispiel den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln minimieren. Das ist kostengünstiger und schont die Umwelt“, sagte Klöckner.
Halle 23a, Kontakt: Swantje von Massenbach, Telefon: +49 30 185 29 31 74, E-Mail: pressestelle@bmel.bund.de

#Lebensministerium: Mit der Virtual-Reality-Brille zum Drohnen-Piloten
Möchten Sie einmal mit 64 Stundenkilometern in 180 Meter Höhe über einen Acker fliegen? Am Stand des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) in Halle 23a ist das möglich – dank Virtual Reality. Im echten Leben setzt das ZALF seine sogenannte TRON-Drohne ein, um die Qualität landwirtschaftlicher Böden zu ermitteln. Ausgestattet mit modernster digitaler Kameratechnik, macht das autonome Kleinflugzeug mit einer Flügelspannweite von 3,5 Metern bei einem Flug über ein 60-Hektar-Feld bis zu 800 gestochen scharfe Bilder. Und das bis auf eine Genauigkeit von zwei Zentimetern. Zum Vergleich: Ein Satellitenbild schafft maximal zwei Meter und ist dabei auch noch deutlich teurer. Und wozu das Ganze? „Die Daten tragen dazu bei, die Bodeneigenschaften exakt zu ermitteln. Je nach Standortgegebenheiten können wir den Landwirten dann Empfehlungen dazu geben, wie sie ihren Boden nachhaltiger bewirtschaften können. Indem sie etwa Düngung oder Bewässerung ganz genau dosieren“, erklärt ZALF-Mitarbeiter Hendrik Schneider. Das sorgt nicht nur für fruchtbare Böden, sondern hilft auch, den Kohlenstoff aus dem Treibhausgas CO₂im Boden zu speichern und dem Klimawandel entgegenzuwirken.
Halle 23a, Stand des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V., Kontakt: Hendrik Schneider, Tel.: +49 151 40545500; E-Mail: Hendrik.Schneider@zalf.de

Landwirtschaft mit Herz und Drohne – DAS Erlebnis auf der Grünen Woche
Landwirtschaft mit Herz und Drohne erleben Besucher der Grünen Woche in den Messehallen unter dem Funkturm. Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner erklärt: „Dort haben wir das Lebensthema Landwirtschaft multimedial und real erlebbar gemacht. Besucher sehen, wie ein digitaler Milchviehstall oder ein digitaler Weinberg mit integriertem Weinkeller funktioniert. Man kann einen Blick in einen Bienenstock werfen und so erfahren, wie eines der wichtigsten Nutztiere der Landwirtschaft arbeitet.“ Sie können auch intelligente Verpackungen testen, Milch und frisches Brot aus der Backstube probieren und kosten, wie Lebensmittel mit weniger Zucker oder Salz schmecken.
Halle 23a, Kontakt: Swantje von Massenbach, Telefon: +49 30 185 29 31 74,
E-Mail: pressestelle@bmel.bund.de

Aus deutschen Regionen 

Bayern: Vom Strohschwein zur Trachtengruppe
Als „Land der Genüsse“ kulinarischer und musikalischer Art präsentiert sich Bayern auf der IGW 2019  in Halle 22b. Rund 40 Schmankerl- und Spezialitätenhersteller aus allen Regionen sorgen für Vielfalt und Abwechslung beim Essen und Trinken. Die Angebote reichen vom Strohschwein bis zum Frankenwein. 15 regionale Tourismusverbände und Arbeitsgemeinschaften werben für den Urlaub auf dem Bauernhof. Der traditionelle Biergarten in der Halle ist Treffpunkt für alle, die sich vom anstrengenden Messerundgang ausruhen wollen, aber auch für Freunde der Folklore: 50 Musik- und Trachtengruppen mit fast 1.000 Mitwirkenden treten im Lauf der Messe auf. 
Halle 22b, Stand 208, Kontakt: Markus Peters,  T: +49 89 55873 209,
E-Mail: kommunikation@bayerischerbauernverband.de 

Rundes Jubiläum: Niedersachsen-Marketing seit 50 Jahren auf der IGW
Seit 50 Jahren präsentiert die Marketinggesellschaft der niedersächsischen Land- und Ernährungswirtschaft e.V. die damit älteste Ländergemeinschaftsschau auf der Internationalen Grünen Woche. In diesem Jahr beteiligen sich zehn Aussteller-gemeinschaften mit 62 teilnehmenden Unternehmen sowie neun Einzelaussteller an der Präsentation des Bundeslandes. Am Start-up-Treffpunkt werden innovative Geschäftsideen wie die „Foie Royale“ als Alternative zur Gänsestopfleber und das „New Snow Ice“ vorgestellt, das 60 Prozent weniger Zucker als herkömmliches Speiseeis enthält. Beim traditionellen Niedersachsen-Abend wird das Jubiläum am 23. Januar mit 2.000 geladenen Gästen zünftig gefeiert.
Halle 20, Kontakt: Peter Wachter, T: +49 173 9776667, E-Mail: p.wachter@mg-niedersachsen.de 

Brandenburg rührt Werbetrommel für seine Agrarprodukte
„Für das Flächenland Brandenburg ist die weltgrößte Verbrauchermesse insgesamt eine gute Gelegenheit, um auf die Vielfalt seiner ländlichen Regionen hinzuweisen und für seine Agrarprodukte die Werbetrommel zu rühren“, so Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger kurz vor Messebeginn. Auch in diesem Jahr prägen vor allem Kleinstunternehmen sowie kleine und mittlere Betriebe die Messehalle 21a. Mit Gemeinschaftsständen präsentieren sich Landkreise, Kommunen, Tourismusverbände sowie berufsständische Verbände und Vereine. An den 78 Ausstellerplätzen finden die Besucher 75 Marktstände, davon 28 Gemeinschaftsstände, sowie drei Gastronomiebereiche, und zwar vom Schloss Diedersdorf, der Alten Ölmühle aus Wittenberge und den Jakobs-Höfen aus Beelitz. Messepremiere feiern der Landkreis Havelland (Stand 159), die Hebenbräu GmbH (169) und die Friki Storkow GmbH (111).
Halle 21a, Kontakt: Dagmar Schott, T: +49 30 303 88 13 35,
E-Mail: dagmar.schott@mlul.brandenburg.de

Mecklenburg-Vorpommern: Seit 20 Jahren in eigener Halle
Zum 20. Mal präsentiert sich Mecklenburg-Vorpommern mit einer eigenen Länderhalle auf der Internationalen Grünen Woche. „Ich freue mich ganz besonders, dass zu diesem Jubiläum erstmals alle Landkreise an der Messe beteiligt sind“, sagte Landwirtschafts-minister Dr. Till Backhaus. „Unter dem Motto „Genieße Mecklenburg-Vorpommern“ präsentieren sich auf 1.800 Quadratmetern rund 60 Unternehmen. Zu den diesjährigen Highlights zählen neben Fisch in vielseitigen Varianten Straußenwurst, Apfel-Quitten-Gelee und mehrfach ausgezeichneten Bieren erstmals auch Marzipanbrötchen mit eingelegtem Schokofisch aus der Schoko-laderie de Prie in Rostock. Zum Ländertag am Sonnabend wird auch Ministerpräsidentin Manuela Schwesig erwartet.
Halle 5.2b, Kontakt: Eva Klaußner-Ziebarth, T: +49 385 5886003,
E-Mail: e.klaussner-ziebarth@lu.mv-regierung.de

www.gruenewoche.de

Quelle: Internationale Grüne Woche Berlin - IGW

Veröffentlichungsdatum: 18.01.2019

Schlagwörter

aktuell, Grünen Woche