Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

Aktuelle Presseberichte von der Grünen Woche 2018

26. Januar 2018

Usbekistan bietet Obst, Wein und das Nationalgericht „Plow“: „Wir sind in diesem Jahr mit einem größeren Stand auf der Grünen Woche vertreten weil wir unseren Messeauftritt noch effektiver gestalten und unser Exportpotenzial ausbauen wollen“, so Nodirbek Barnaev, Chief Specialist für Ausstellungen beim staatlichen Investment-Komitee der Republik Usbekistan. Unter dem Funkturm ist man mit der für den Export von Obst und Gemüse zuständigen UZagro, der Früchte verarbeitenden UzOOX und der Wein und Spirituosen produzierenden Uzvinosanoat Holding vertreten und hat bereits Lieferverträge für Wein und Trockenfrüchte mit Kunden aus europäischen Ländern unterzeichnen können. Besucher haben außerdem die Gelegenheit, am Stand das usbekische Nationalgericht „Plow“ (Reis mit Bohnen, Karotten und Rindfleisch) zu probieren.
Halle 6.2, Stand 226, Kontakt: Nodirbek Barnaev, T: +998 99 8268000, E-Mail: b.nodirbek@uzexpocentre.uz

Frankreich lockt mit frischen Oliven-Variationen auf der Internationalen Grünen Woche 2018 (19.-28.1.). Quellen: "obs/Messe Berlin GmbH"
Frankreich lockt mit frischen Oliven-Variationen auf der Internationalen Grünen Woche 2018 (19.-28.1.). Quellen: "obs/Messe Berlin GmbH"

Die Elfenbeinküste lockt mit potenzsteigernder Wurzel
Unter dem Motto „Made in Cote d’Ivoire“ präsentiert die Key-Gate GmbH unter der Flagge des westafrikanischen Landes auf der Grünen Woche neben ihrem örtlichen Joint Venture Roche Group Diegonefla sechs Föderationen, die alle Bereiche der Agrarwirtschaft und rund eine halbe Million Bauern aus der Elfenbeinküste repräsentieren. Darunter befindet sich auch die Frauenorganisation PFACI, die mehr als 80.000 Farmerinnen vertritt. Unter der Marke „Diegonefla“ gibt es bereits ivorischen Kaffee, der am Messestand ebenso verkostet werden kann wie Bofloto, eine frittierte Süßspeise aus Mehl, Zucker und Vanille. Gezeigt werden auch weitere Produkte wie karamellisierte Kokos- und Erdnuss, Kolanüsse, Kakaobohnen und Sheabutter. Ein „Geheimtipp“ ist die Cure-Dent-Gouro-Wurzel, die von den Einheimischen nicht nur zur Zahnreinigung gekaut wird. Ihr wird eine potenzsteigernde Wirkung nachgesagt. „Bereits am ersten Tag haben wir zehn Kilo verkauft“, so Key-Gate-CEO Frank E. W. Fromme.
Halle 6.2, Stand 116, Kontakt: Frank E. W. Fromme, T: +49 151 2127 3148, E-Mail: few@Key-Gate.com

Marokko präsentiert kooperative Landwirtschaft
Von der Olive bis zum ausgefeilten Luxusessen reicht das Spektrum, mit dem sich Marokko auf der Internationalen Grünen Woche präsentiert. Hier werben 20 landwirtschaftliche Kooperativen um Laufpublikum und Lieferverträge. Da geht es etwa um Couscous aus Hartweizen, Gerste oder Hirse, das in der ausschließlich aus Frauen bestehenden Kooperative geerntet und verfeinert wird. „Frauen können das besser“, sagt Hassan Sefrioui von der betreuenden Marketing-Agentur Sopexa. Auch in der Oliven-Kooperative Tarwanza haben sich 115 Frauen zusammengeschlossen. Sie ist ein Projekt aus einem Joint Venture der USA und Marokkos, mit dem Frauen ins Erwerbsleben des Landes integriert werden sollen. Es wird von Fördergeld finanziert, während viele andere Kooperativen profitabel arbeiten. Manche profitieren auch von Vergünstigungen des „Grünen Plans“ Marokkos, etwa die Kooperative Mtiwa Nabate, deren 80 Tonnen Olivenöl pro Jahr von derzeit 1.500 Hektar Hainen nahe dem Atlasgebirge kommen. Alle Produkte bis hin zu kostbarem Kümmel und Paprika oder Gewürzmischungen für Hähnchen- und Rindfleischgerichte können auf der Grünen Woche direkt gekauft werden. Oder die Gäste probieren sie im Restaurant in der Mitte des Standes, wo Chefkoch Rahal sie zu landestypischen Gerichten verarbeitet. Damit es nicht nur beim Essen bleibt, gibt es auch ein kleines „Tattoo-to-go“-Studio, wo raffinierte Pflanzenmuster kostenlos und schmerzfrei auf die Kundenhaut gebracht werden. „Nach zwei Wochen sind sie aber wieder verschwunden“, sagt Defrioui.
Halle 18, Stand 112, Kontakt: Hassan Sefrioui, T: +212-661867698, E-Mail: hassan.sefrioui@sopexa.com

Vom Parlament in Nairobi auf den Messestand in Berlin
Eigentlich hat Josuah Kandie überhaupt keine Zeit, um wie in den vergangenen Jahren an seinem Stand auf der Grünen Woche zu stehen. Im vergangenen August ist er für seinen Heimatdistrikt Baringo Central ins Parlament von Kenia gewählt worden. Für den engagiert er sich seit vielen Jahren mit der Augsburger Hilfsorganisation ProKapsogo, hat den Bau von Schulen und die Lieferung von Rettungsfahrzeugen organisiert. Jetzt hat er auch eine Partnerschaft mit der nordschwäbischen Kleinstadt Gersthofen initiiert, die eine komplette Schulausstattung gespendet hat und im März mit einer vom Bürgermeister angeführten Delegation nach Afrika reist. Durch seine Arbeit im Parlament erhofft sich Kandie noch mehr Unterstützung für eine der ärmsten Regionen des Landes, strebt unter anderem ein Programm zur handwerklichen Ausbildung von Jugendlichen in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) an. Der Grünen Woche, auf der er Kaffee, Tee, Bier und Kunstgewerbe aus seiner Heimat verkauft, will Kandie trotzdem treu bleiben. Er nutzt die Präsenz in diesem Jahr, um seine Ehefrau ins Messegeschäft einzuweisen und hofft außerdem, die staatlichen Stellen in Nairobi für eine künftig offizielle Beteiligung Kenias an der IGW zu gewinnen.
Halle 7.2b, Stand 116, Kontakt: Josuah Kandie, T: +49 821 559632, E-Mail:prokapsogo@gmail.com

BMEL: „Schwarmintelligenz“ für den Acker
Wer heute von intelligenter und nachhaltiger Landwirtschaft spricht, denkt automatisch an „Digitalisierung“. Doch für die Experten vom Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL) gehört mehr dazu. „Digital – smart – elektrisch – autonom“ lautet ihr Trend für die Landwirtschaft der Zukunft. Da ist zum Beispiel „BoniRob,“ der automatische Feldroboter, der an der Fachhochschule Osnabrück entwickelt wurde. Je nachdem, mit welchem Applikationsmodul er ausgestattet wird, kann der höhenverstellbare, u-förmige Selbstfahrer Bodenproben nehmen, Pflanzenschutzmittel über feine Düsen ganz gezielt dort abgeben, wo sie nötig sind, oder über die integrierte Kamera unerwünschte Beikräuter auf dem Feld erkennen und dann einfach wegstempeln. „Der Vorteil dieser Maschinen ist nicht nur, dass sie 24 Stunden am Tag und 7 Tage in der Woche arbeiten können; sie sind batteriebetrieben und damit klimafreundlich, und sie arbeiten wesentlich bodenschonender als die großen Landmaschinen“, sagt KTBL-Pressesprecherin Anne-Katrin-Steinmetz. In Zukunft, so die Idee, könnten viele unterschiedliche kleine Roboter im Schwarm die gesamte Feldarbeit erledigen. Angetrieben mit umweltfreundlicher Energie, die der Landwirt selbst aus Sonne, Wind oder Biomasse generiert.
Halle 23a, Kontakt: Anne-Katrin Steinmetz, T: 0171-7452520, E-Mail: ak.steinmetz@ktbl.de

F.R.A.N.Z. meldet erste Erfolge bei der Artenvielfalt
Ob Feldlerche oder Ackerwildkräuter – der Artenschwund in der Feldflur ist umkehrbar. Diese Bilanz zogen die Michael Otto Stiftung für Umweltschutz und der Deutsche Bauernverband auf der Internationalen Grünen Woche. Sie stehen hinter dem Projekt F.R.A.N.Z. (Für Ressourcen, Agrarwirtschaft & Naturschutz mit Zukunft), mit dem die biologische Artenvielfalt in der Agrarlandschaft gesteigert werden soll. „Das Projekt lebt von Dialog und Austausch mit Landwirtschaft und Verbrauchern“, sagte Sibylle Duncker, die in der Stiftung das Projekt leitet, „und dafür ist die Grüne Woche genau die richtige Plattform.“ Auf der Messe stehen die Mitarbeiter des Projekts den Besuchern Rede und Antwort, der Beispielfilm wird gezeigt, und neben Informationsmaterial gibt es eine Tüte mit Samen für eine bunte Wiese.
F.R.A.N.Z. startete vor einem Jahr mit dem Ziel, zunächst in zwei bis fünf Prozent der Flächen von zehn landwirtschaftlichen Betrieben, die mit dem Projekt zusammenarbeiten, um modellhaft effektive Biodiversitätsmaßnahmen wie Blühstreifen oder Feldlerchenfenster einzurichten. „Strukturell kam es darauf an, zunächst die Flächen zu bearbeiten und die Begleitforschung umzusetzen", sagte Duncker. Das gelang mit 110 Maßnahmen auf bisher 3,1 Prozent der Flächen. Das erste Ziel ist also erreicht. Von diesem Jahr an soll die Fläche auf fünf bis zehn Prozent erweitert werden. Mittelfristig sollen weitere Betriebe dazukommen.
Halle 3.2, Stand 146, Kontakt: Sibylle Duncker, T: +49-40-64615625, E-Mail: sibylle.duncker@michaelottostiftung.org

Berliner Kleingärtner präsentieren sich mit Musterparzelle
Vor 70 Jahren haben die Kleingärtner die Grüne Woche nach dem Zweiten Weltkrieg wiederbelebt. 1948 fungierte der damalige Zentralverband der Kleingärtner, Siedler und bodennutzenden Grundbesitzer als Veranstalter. In diesem Jahr präsentiert sich der Landesverband Berlin der Gartenfreunde e.V. in der Blumenhalle unter dem Funkturm mit verschiedenen Mitmachaktionen wie dem interaktiven Projekt „Stadt gestalten“ der Gartenarbeitsschulen und der Berliner Schreberjugend. Eine rund 250 Quadratmeter große Musterparzelle ist mit zahlreichen Gemüsen, Kräutern und Blumen mit essbaren Blüten bepflanzt. Dazu gehören Kohlrabi, Palmkohl, Grünkohl, Spinat, Mangold, Sellerie, Dill, Kerbel und Zitronenmelisse. Denn mit einer sinnvollen Kombination verschiedener Sorten ist der Boden jederzeit bepflanzt und somit vor Erosion geschützt. Gleichzeitig lassen sich auf diese Weise Schädlingsbefall und Krankheiten vermeiden. „Die diesjährige Gestaltung der Blumenhalle interpretiert das Thema Grüne Stadt in vielen Facetten“, betonte Projektleiter Gert Schoppa. „Mit unserem Mustergarten wollen wir uns in dieses Konzept einfügen und aufzeigen, in welch vielseitiger Weise man innerhalb von Stadtquartieren klimafreundlich gärtnern kann.“
Halle 2.2, Kontakt: Gert Schoppa, T: +49 172 3228533, E-Mail: schoppa@gartenfreunde-berlin.de

www.gruenewoche.de

Quelle: Internationale Grüne Woche Berlin - IGW

Veröffentlichungsdatum: 26.01.2018

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