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Aktuelle Presseberichte von der Grüne Woche 2015

20. Januar 2015

Zahl des Tages: Bio-Bauer Axel Szilleweit schält jeden Abend 795 Teltower Rübchen für eine leckere Suppe, die sich am Folgetag in der Brandenburghalle die Besucher schmecken lassen. Brandenburghalle ist „schönstes Schaufenster“ fürs Bundesland
„Die Brandenburghalle 21a auf der Internationalen Grünen Woche ist seit nun schon 23 Jahren das schönste Schaufenster Brandenburgs. Es war nicht zu erwarten, dass sich nach dem Mauerfall vor 25 Jahren Landwirtschaft und Ernährungsindustrie derart erfolgreich entwickeln“, sagte Ministerpräsident Dietmar Woidke anlässlich der Eröffnung des Brandenburgtages auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. „Den Machern der Grünen Woche gelingt es immer wieder in der Brandenburghalle ein Heimatgefühl zu vermitteln, das viele Besucher magisch anzieht“, ergänzt Beate Korehnke, verantwortlich für den Messeauftritt des Bundeslandes. Besucher können unterschiedlichste Produkte „Made in Brandenburg“ wie das Bier Schwarzer Vogt, selbstgebrannten Whisky, Obstsäfte und Gerichte aus Straußenfleisch probieren. Halle 21a, Kontak: Beate Korehnke, T: 0175 242 69 14, M:beate.korehnke@gmx.de

Partnerland Lettland: Saft aus Birkenstämmen
Die Letten haben schon seit jeher die Naturkraft zu nutzen gewusst, die von den Bäumen und aus den Tiefen der Erde kommt. Wenn dann im Frühjahr die Birken ihren Saft reichlich abgeben, sind es die geschickten Wirte von der SIA „Sula”, denen es gelingt, den Birkensaft haltbar zu machen und daraus einzigartige Erzeugnisse zu kreieren. Das natürliche Mineralwasser der SIA „Siguldas Minerālūdens” hat sogar eine Empfehlung des Diätärzteverbandes von Lettlands erhalten. Halle 8.2. Stand 111, Kontakt: Bernd Schwintowski, T: 0177-3066060, M: info@schwintowski.com

Paraguay: Matetee trinkt man mit der Bombilla aus der Guampa
Rund um den auch in Deutschland immer beliebteren Matetee dreht sich alles am Stand von Paraguay. Erstmals ist mit Unterstützung der deutsch-paraguayischen Industrie- und Handelskammer eine Firma aus dem südamerikanischen Land auf der Grünen Woche vertreten. 1956 hat Lauro Raatz, dessen Vater aus Pommern nach Südamerika auswanderte, das Familienunternehmen gegründet. Heute baut man die Yerba Mate-Sträucher auf rund 300 Hektar Gesamtfläche an. Rund fünf Jahre dauert es, bis eine Pflanze das erste Mal beschnitten werden kann, erklärt Tochter Mirian Raatz de Soley. Danach müssen die Blätter getrocknet und zwei Jahre gelagert werden. Traditionell wird der Tee - mit kaltem oder heißem Wasser aufgegossen - aus einer Guampa getrunken, einem Gefäß aus Kuhhorn. Dazu benutzt man eine Bombilla, ein Trinkröhrchen aus Blech, Edelstahl oder auch Silber. An dessen Fuß befindet sich ein löffelartiges Sieb, damit keine Blätter in den Mund gelangen. Unter dem Markennamen Pajarito liefert Raatz den Tee pur oder mit Zitrone und Minze, für den schnellen Genuss auch als Instant-Getränk oder in Aufgussbeuteln mit verschiedenen Geschmackszugaben. Ganz neu ist das aus Matetee mit Zitrone bestehende Erfrischungsgetränk Kaá Rykue, das schon bald in den deutschen Einzelhandel kommen soll, wie Vertriebspartner Dénes Gellén berichtet. Halle 11.2, Stand 112, Kontakt: Mirian Raatz de Soley, T: +595767 240240, M: info@pajarito.com.py

Aserbaidschan möchte sich weiter auf den Märkten etablieren
Aserbaidschan präsentiert die ganze Bandbreite seiner landwirtschaftlichen Produkte in Berlin. Besucher können sich von der Qualität zahlreicher Weine, Fruchtsäfte, Obst, Nüsse sowie Süßigkeiten aus dem Kaukasus ein Bild machen. Auf 4,8 Millionen Hektar, der Hälfte des Landes, werden landwirtschaftliche Produkte erzeugt, 37 Prozent der Bevölkerung arbeitet im Agrarsektor. Die Grüne Woche ist für das Land die optimale Plattform, um bestehende Kontakte zu pflegen und neue Partner zu finden. Deshalb unterstützt die Regierung einheimische Unternehmen, ihre Produkte vorzustellen und besseren Zugang zu den Märkten zu bekommen. Halle 7.2b, Stand 102, Kontakt: Qudratullah Rahmati, T: + 93 700 402 340

Thailand: Tänzerinnen, Hochlandreis und Schleichkatzenkaffee
Traditionelle thailändische Tänzerinnen, Hackbrettspieler, ein Obst- und Gemüseschnitzer, von Köchen zubereitete Leckereien und exquisiter Schleichkatzenkaffee sind nur einige der Highlights, die am Gemeinschaftsstand von Thailand zu bestaunen und zu probieren sind. Von den 28 Gemeinschaftsständen präsentieren einige die Arbeit der Royal Project Foundation. Das Projekt wurde vom Königspaar 1969 ins Leben gerufen, um der Landbevölkerung in den Bergdörfern Alternativen zum Opiumanbau zu bieten, ihren Lebensstandard zu verbessern und die Natur zu erhalten. Fast 180.000 Thais sind mittlerweile in solchen Projekten involviert und kultivieren Gemüse, stellen Tee- und Pflanzenöle her oder züchten Hochlandreis. „Wir hoffen sehr, dass wir in diesem Jahr Bio-Farb-Reissorten in Europa auf den Markt bringen können“, sagt Songphon Pholsane, Executive Director der Uthainthani Granary, die mit Bergbauern im Norden Thailands kooperiert. Die Sugavia Co. Ltd. stellt Stevia-Süßstoff vor, der aus der gleichnamigen Pflanze gewonnen wird und ideal für Diabetiker und kalorienbewusste Menschen ist. Halle 6.2a, Stand 11, Kontakt: Songphon Pholsane, T:+66 56982541, M: songphon.p@uthaigranary.co.th

Nachhaltige Gewürze und süße Dips ohne Zucker
Auch in diesem Jahr hat Lalasoa Ruckdeschel wieder neue Gewürze wie geräucherten Chili, Mango-Curry und Chili-Fäden mitgebracht. Sie bezieht die Produkte von Kleinbauern aus ihrer Heimat Madagaskar. Deren Ehefrauen stellen Taschen aus Palmwedeln her, die ebenfalls am Messestand von MadaSpice verkauft werden. Mit Hilfe der Erlöse konnte sie den ersten Familien bereits den Bau von Häusern und den Schulbesuch der Kinder ermöglichen. Gerade hat sie ein weiteres Projekt gestartet. Unter dem Motto „Dip & Drink“ stellt Shakti Klevers von Alka-Gewürze kalorienfreie süße Dips in 13 Geschmacksrichtung vor, die ohne den Zusatz von Zucker hergestellt werden. Sie sind geeignet für die Zubereitung von Fruchtjoghurt, Quarkspeisen und Milchshakes. Die Palette bei Herrmann-Gewürze reicht vom Kaffeegewürz Arabian Coffee Spice bis hin zu feurigen Mischungen wie Caramba-Mexico und Fire of Casablanca. Ginseng aus Südkorea ist ebenso auf der Grünen Woche zu finden wie edler Safran, der unter anderem durch Aussteller aus Afghanistan und dem Iran angeboten wird. Halle 6.2, Stand 251, Kontakt: Lalasoa Ruckdeschel, T +4989 66616574, M: madaspice@gmail.com), Stand 217, Kontakt: Shakti Klevers, T: +491522 2628051, M: alka.shakti@web.de

Biohalle: Die Region schmecken
Kann man regionale Bioprodukte am Geschmack erkennen? Das können Messebesucher täglich um 13:30 Uhr in der Biohalle 1.2b testen. Beim „Regional-Contest“ auf der Hallenbühne sollen die Teilnehmer den Unterschied zwischen regionalen Bioprodukten und überregionalen Lebensmitteln herausschmecken. Dazu gibt es interessante Informationen über die regionale Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung der einzelnen Lebensmittel. Der Contest-Sieger gewinnt eine Tasche mit – natürlich – regionalen Bioprodukten. Biohalle 1.2b, Stand 218, Kontakt Presse: Oliver Z. Weber: 0178-218 1811, Standleitung: Christel Marxen: 0175-260 7725, christel.marxen@mp-gmbh.de.

Tag der Ausbildung stellt „grüne“ Berufe vor
Der ErlebnisBauernhof präsentiert mit seinen Partnern auf einer Ausbildungsroute interessierten Jugendlichen vielfältige Berufsbilder vom Landwirt über den Tierwirt, den Tierarzt, den Imker, den Fleischer, den Bäcker, den Müller, den Konditor, den Hauswirtschafter, den Pflanzentechnologen, den Schädlingsbekämpfer, den Landmaschinenmechaniker bis hin zum Groß- und Außenhandelskaufmann. Kontakt: Ingo Willoh, Tel.: +49(0)152-33967669; E-Mail: i.willoh@fnl.de`

Dialog Lebensmittel: Peb & Pebber
Einen gesunden Lebensstil können Kinder schon im Vorschulalter lernen. Dafür brauchen sie Vorbilder und Anregungen zum Mit- und Selbermachen. Die beiden liebenswerten TV-Helden von Super RTL Peb und Pebber erleben allerlei Lustiges und Lehrreiches rund um einen gesunden Lebensstil mit ausgewogener Ernährung und viel Bewegung und animieren Kinder zum Mitmachen. Sie sind Dienstag bis Freitag am gemeinsamen Messestand der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) und dem Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e.V. (BLL) zu Gast. Dabei regen sie nicht nur die Lachmuskeln an sondern, vermitteln Kindern von klein an, wie man sich fit und gesund hält. Messestand von BVE und BLL „Dialog Lebensmittel“ in Halle 22a, Kontakt: Anne Vollmer, BVE, avollmer@bve-online.de, Tel. +49 160 7492767 und Manon Struck-Pacyna, BLL, mstruck@bll.de, Tel. +49 175 4371720

Lust aufs Land: Gleiche Bezahlung für Frauen und Männer
Am Stand des Deutschen LandFrauenverbandes informieren die Equal-Pay-Beraterinnen rund um das Thema Chancengerechtigkeit auf dem Land. Denn während Frauen in Deutschland im Durchschnitt 22 Prozent weniger verdienen als Männer, ist diese Einkommenslücke auf dem Land noch einmal zehn Prozent höher. Das sind die Ergebnisse einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Auf der Bühne wird die Entgelt-Lücke über die Wohlstands-Lücke bis hin zur Rentenlücke erläutert. Gemeinsam mit dem Bundeslandwirtschaftsministerium präsentiert die „Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume“ Kreativität und Potenziale ländlicher Räume. Engagierte Menschen zeigen, wie kleine Dörfer erfolgreich belebt werden können und wie sich Kultur und Kulinarik erfolgreich miteinander verbinden lassen. Außerdem lädt ein Netzwerk von Erlebnisdörfern aus Deutschland und Österreich wie das Glasmacherdorf Glashütte, das Künstlerdorf Gostewitz und das Skaterdorf Petkus am Stand und auf der Bühne zum Entdecken unverwechselbarer Traditionen und Aktivitäten ein. Halle 4.2, LandSchau-Bühne, Kontakt: Ines Fahning, T: 0551-63 19 07, M: ines.fahning@asg-goe.de

Brandenburgisches Minze-Erdbeer-Mango-Eis aus dem Internet
Ralf Schulze, Inhaber der IceGuerilla in Beeskow, eröffnet in wenigen Wochen einen interaktiven Eisladen, bei die Kunden sich ihr persönliches Lieblingseis online kreieren und dann zuschicken lassen können. Wer möchte, kann auf der Grünen Woche schon mal abgefahrene Sorten ausprobieren. „Was die Sortenwahl betrifft, sind der Fantasie dabei keine Grenzen gesetzt“, sagt Schulze der mit seinem Vanilleeis schon mal Deutscher Meister geworden ist. Egal ob Minze-Limette-Gurken oder Erdbeer-Basilikum-Genuss, der Kunde ist bei Schulze König. Zum „Eis-Heiligen“ wurde er eher zufällig. Denn in Beeskow gehört ihm auch das Kino. Und weil er in heißen Sommermonaten den Kinobesuchern etwas Kühles anbieten wollte, ergab sich die Idee, selbst Eis zu produzieren, fast wie von selbst. Halle 21a, Stand 105, Kontakt: Ralf Schulze, T: 033 66 / 15 20 474, E: gastro@iceguerilla.de

Berliner Imker: Honig für den guten Zweck
Der Erlös, den die Berliner Imker mit ihrem Honig auf der Grünen Woche erzielen, geht vollständig an die soziale Einrichtung Spik e.V. Der Verein wurde 1991 gegründet und hilft Menschen, deren Lebensperspektiven durch individuelle, soziale oder gesellschaftliche Umstände gefährdet sind. Ein 500 Gramm-Glas des „Nektars der Götter“ kostet sechs Euro, ein 30 Gramm-Gläschen 1,50 Euro. In der Hauptstadt halten zirka 1.000 Imker bis zu 5.000 Bienenvölker, die in den Sommermonaten bis zu 50.000 Bienen pro Volk ausmachen können. Halle 26a, Stand 122a, Kontakt: Olaf Schwerdtfweger, T:0171 / 148 88 05, M: olafschwerdtfeger@web.de


Quelle: Messe Berlin

Veröffentlichungsdatum: 20.01.2015

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