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Ailimpo: Bereits 3 Warnungen für türkische Zitronen von EU-Kontrollsystem bestätigt

22. November 2018

In den letzten 3 Jahren wurden aus der Türkei in die EU exportierte Zitronen an der EU-Grenze überprüft, um zu kontrollieren, ob sie die europäischen Gesetze bezüglich Pestizidrückständen genau einhalten. Das berichtet jetzt die spanische branchenübergreifende Organisation für Zitronen und Grapefruit (Asociación Interprofesional de Limón y Pomelo, AILIMPO).

Bildquelle: Shutterstock.com Zitronen
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Der aktuelle Mindestprozentsatz für die Kontrolle wurde auf 10% der Lieferungen festgelegt, wobei in allen Fällen Laboranalysen erfolgen, weil türkische Zitronen als ein Risikoprodukt in Übereinstimmung mit der Verordnung (EC) Nr. 669/2009 angesehen werden.

Die EU hat mitgeteilt, dass das EU-Schnellwarnsystem für Lebensmittel und Tiernahrung (RASFF) seit dem Start der Saison 2018/19 im September 3 Gesundheitswarnungen herausgab, nachdem in Bulgarien 3 Lieferungen türkischer Zitronen mit Chlorpyrifos-Konzentrationen entdeckt wurden, die mehr als das Doppelte über der aktuell gültigen Rückstandshöchstmenge (Maximal Residue Level, MRL) liegen, welche die EU festgelegt hat. Nach diesen Entdeckungen wurden die Lieferungen vernichtet oder an einen Nicht-EU-Markt weitergeleitet.

AILIMPO ist besorgt und meint, dass „die 3 Warnungen, die von den EU-Behörden bereits bestätigt wurden, die Existenz von schweren Kontrollproblemen in dem türkischen Sektor belegen, der erwiesenermaßen den europäischen Kunden keine Lebensmittelsicherheitsgarantien geben kann“. AILIMPO sagte zudem, „diese Situation sollte ohne Zweifel von europäischen Abnehmern berücksichtigt werden, wenn sie in den kommenden Wochen ihre Zitronenlieferpläne mit der Türkei machen.“

Quelle: AILIMPO

Veröffentlichungsdatum: 22.11.2018

Schlagwörter

Warnungen, Türkei, Zitronen, EU-Kontrollsystem