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Afrikanische Bananenerzeuger bitten EU dringend um Erhaltung der Zölle für lateinamerikanische Importe

24. September 2019

Auf Initiative von Afruibana, die panafrikanische Vereinigung der Erzeuger und Exporteure von afrikanischem Obst, haben die geplagten afrikanischen Bananenerzeuger alleine die „Abdidjan Appeal“ bei europäischen Behörden und internationalen Institutionen gestartet, um die Zölle auf Importe aus Lateinamerika nicht weiter zu verringern.

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Die ACP-Exporteure (Afrika, Karibik und Pazifik) haben seit 2009 Marktanteil verloren, als die EU sich einigte, Zölle für Bananen von größeren Erzeugern in Lateinamerika schrittweise zu reduzieren.

Bildquelle: Shutterstock.com Bananen
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Die Zeremonie fand in dem Radisson Blue Hotel in Abdidjan, in Anwesenheit des Ivorischen Ministers für Landwirtschaft, Kobenan Kouassi Adjoumani, dem Kamerunischen Handelsminister, Luc Magloire Mbarga, und verschiedenen Landesbotschaftern statt.

Drei Tage lang trafen sich Delegationen von Bananenerzeugern aus verschiedenen ACP-Ländern, Assobacam (Kamerun), OBAM-CI und OCAB (Elfenbeinküste), Adobanano (Dominikanische Republik), BPA (Ghana), und verschiedenen europäischen Ländern ASPROCAN (Kanarische Inseln) und die Vereinigungen der Bananenerzeuger von Madeira in Abdidjan, um zusammen zu arbeiten, um einen nachhaltigen und verantwortungsbewussten Bananensektor zu fördern und ihre gemeinsamen Interessen auf dem europäischen Markt zu verteidigen. Die Delegationen konnten während dieser Tage den Vorteil der Interventionen von Experten von der Afrikanischen Entwicklungsbank und CIRAD nutzen und die Bananenplantage von Grand-Fleuve sowie den Fruchtterminal von Abidjan besuchen.

Quelle: agenceecofin.com/Afruibana

Veröffentlichungsdatum: 24.09.2019

Schlagwörter

Afrika, Bananenerzeuger, EU, Erhaltung, bitten, Zölle, Lateinamerika, Importe, Bananen