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ABN Amro: "Nackte" Lebensmittel in den Regalen – können die Supermärkten das schaffen?

08. April 2019

In ihrem neusten Newsletter Insights schreibt ABN Amro über den laufenden Test der Supermärkte, den Plastikkonsum zu reduzieren, indem sie „nacktes“ oder unverpacktes Obst und Gemüse in die Regale bringen. Wie Albert Heijn es vor kurzem in Hoofddorp begonnen hat, machen es schon einige Supermärkte in Neuseeland und den USA.

Foto © Albert Heijn
Foto © Albert Heijn

Eine nachhaltige Politik kann zu mehr Umsatz führen, sagt die Bank ABN Amro weiter. Von den Niederländern denken 59%, es ist wichtig, nachhaltig zu handeln, wenn es um den Lebensmittelkonsum geht. Zudem sagten 40% der Verbraucher, dass sie mehr für nachhaltige Alternativen zahlen wollen.

Außerdem half die Initiative bei dem Erreichen des Ziels der Supermarktindustrie, den Plastikkonsum bis 2025 um 20% zu verringern. Gleichzeitig ist es ein Fallstrick für Supermärkte: des Fehlen von Verpackungen in den Regalen kann auf Kosten der Haltbarkeit gehen. Dies könnte eine weitere Ambition gefährden: bis 2030 muss der gesamte Lebensmittelabfall in den Niederlanden um die Hälfte reduziert werden.

Innovation hilft dabei, beide Ziele zu erreichen, schreibt die Bank in ihrem Newsletter. Es sei nur an die Benebelungstechnik gedacht, mit der Albert Heijn das unverpackte Obst und Gemüse in einigen Läden länger haltbar macht, oder die Lasertechnik, mit der Jumbo Etiketten von Bioprodukten ersetzt. Dynamische Preisgestaltung erhöht die Verkäufe von Produkten, die sich ihrem Haltbarkeitsdatum nähern: das Start-up-Unternehmen Wasteless kann die Preise von Produkten in den Supermärkten ständig mit seinen Algorithmen optimieren.

Quelle: ABN Amro Insights Newsletter

Veröffentlichungsdatum: 08.04.2019

Schlagwörter

ABN Amro, Nackte, Lebensmittel, Regalen, Supermärkten