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22 europäische Agrarverbände setzen sich für CRISPR/Cas ein

02. Mai 2019

Nach dem Urteil des Europäischen Gerichthofs (EuGH) vom 25. Juli 2018 müssen Züchtungen mit Mutageneseverfahren wie CRISPR/Cas genauso wie die bisher übliche Gentechnik behandelt werden. Dagegen wehren sich nun in einer gemeinsamen Stellungnahme 22 europäische Agrarverbände, so der Deutsche Fruchthandelsverband e.V. (DFHV).

Bildquelle: Shutterstock.com Anbau
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Die Verbände argumentieren, dass der EuGH mit seinem Urteil die innovative und zielgerichtete Mutagenese praktisch verhindere. Durch die Gleichbehandlung mit der Gentechnik kämen auf die Züchter mühsame und langwierige Genehmigungsverfahren für CRISPR/Cas zu.

Einer der innovativsten Sektoren werde vom züchterischen Fortschritt abgeschnitten und erleide Wettbewerbsnachteile, bemängeln die Verbände. Außerdem seien die Auflagen an die neue Züchtungsmethode nicht zu kontrollieren, da bei der Mutagenese in der DNA keine Unterschiede zu konventionellen Züchtungen nachzuweisen seien. Die 22 Verbände rufen die EUMitgliedstaaten und die Europäische Kommission zu einer Gesetzgebung auf, die CRISPR/Cas in der EU ohne unzumutbare Hürden ermöglicht.

Quelle: DFHV Newsletter aktuell 4/2019
 

 

Veröffentlichungsdatum: 02.05.2019

Schlagwörter

Europäische, Agrarverbände, CRISPR/Cas