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2. Deutsch-Ukrainisches Lebensmittelforum in Hamburg & Berlin

05. Mai 2017

Vom 24.04.-26.04.2017 fand das 2. Deutsch-Ukrainische Lebensmittelforum in Hamburg und Berlin statt. Im Rahmen des Projektes Agritrade Ukraine (ATU), welches als eines von vier Kooperationsprojekten des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Agrarpolitik und Ernährung der Ukraine (MAPE) in der Ukraine durchgeführt wird, nahmen über 30 Teilnehmer ukrainischer Firmen und Verbände an zahlreichen Veranstaltungen innerhalb des dreitägigen Programms teil.


Foto © ATU

Die besondere Bedeutung der Veranstaltung wurde besonders hervorgehoben durch die Besuche der Vizeministerin des ukrainischen Wirtschaftsministeriums, Nataliya Mykolska, der Vizeministerin der Ukraine für Infrastruktur, Nadiya Kaznacheyeva und der Vizeministerin für Agrarpolitik und Ernährung der Ukraine, Olga Trofimtseva, sowie von Seiten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie vertreten durch Regierungsdirektor Bernhard Duch, und des BMEL vertreten durch Herrn Ministerialdirigenten Friedrich Wacker. Hierbei kam es zu einem regen Austausch zwischen den ukrainischen Gästen und Vertretern der deutschen Seite aus verschiedenen Bereichen der Wirtschaft und der Politik.

Tag 1
Nach der offiziellen Eröffnung in der Handelskammer Hamburg gab es bei einem Store Check die Möglichkeit, sich mit offiziellen Vertretern der EDEKA, über die Vermarktung von Obst und Gemüse auszutauschen. Anschließend folgte eine Besichtigung der Produktion des Hamburger Traditions-Kaffee-Herstellers J.J. Darboven, bei der die Besucher neueste Produktions- und Packverfahren innerhalb der logistischen Lieferkette vorgestellt bekamen. Gekrönt wurde der Abend von einem offiziellen Empfang im Generalskonsulat der Ukraine in Hamburg.

Tag 2
Nach der Besichtigung des Hamburger Obst- und Gemüsegroßmarktes am frühen Morgen durften die Teilnehmer die Vertriebsbüros des traditionsreichen Hamburger Obst- und Gemüsevermarkter Port International besuchen. Anschließend folgte ein Rundgang durch die Lagerhallen des Handelsspezialisten für Gemüse, Godeland. Gegen Mittag fand sich die Gruppe zu einem Lunch im Generalkonsulat der Ukraine ein, wo anschließend erneut Gelegenheit bestand, in bilateralen Gesprächen mit Handelskontakten aus Deutschland weitere Kooperationsmöglichkeiten zu erörtern. Der anschließenden Besichtigung des Containerterminals Altenwerder folgte dann am Abend der Transfer per Bus nach Berlin.

Tag 3
Nach der Eröffnung des B2B-Forums in der Botschaft der Ukraine in Berlin im Beisein von Vizeministerin Olga Trofimtseva gaben sowohl deutsche als auch ukrainische Vertreter anhand von Einzelvorträgen dem Auditorium die Möglichkeit, das gegenseitige Verständnis für den Vorteil von ausgebauten deutsch-ukrainischen Beziehungen zu vertiefen. Den Vorträgen folgte die Fortsetzung der B2B- Gespräche. Feierlicher Abschluss des 2. Deutsch-Ukrainischen Lebensmittelforums war die Eröffnung des offiziellen Empfangs in den Räumen der Botschaft im Beisein von Ministerialdirigent Friedrich Wacker (BMEL) bei traditionellen ukrainischen Speisen und Getränken.
Projektleiter André Pilling zieht ein positives Fazit der dreitägigen Veranstaltung: „ Wir freuen uns sehr, dass nach unserer ersten Veranstaltung im Vorjahr unsere Plattform dieses Jahr sogar noch stärker an- und wahrgenommen wurde. Besonders für den Ausbau der bilateralen Beziehungen zwischen Europas größtem Agrarland und der führenden Wirtschaftsnation in Europa sollten wir überlegen, unser Forum weiter zu etablieren, da das Potenzial der Kooperationsmöglichkeiten gerade erst beginnt, sich zu entwickeln. Wir freuen uns, dass immer mehr ukrainische Unternehmen in Rahmen des tiefgreifenden und umfassenden Freihandelsabkommens mit der EU unter geltenden Standards sich Richtung Europa öffnen. Gleichfalls begrüßen wir die positiven Ansätze auf deutscher Seite, die moderne Ukraine zu entdecken und die Wertschöpfungsmöglichkeiten innerhalb der existierenden supply chains durch Handel mit der Ukraine zu optimieren.

Quelle: ATU

Veröffentlichungsdatum: 05.05.2017

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