Lebensmittelhersteller verringern ihre Preise in Südeuropa
In Südeuropa wenden Lebensmittelhersteller immer mehr Vermarktungstechniken aus Entwicklungsländern an. Lebensmittel werden in kleineren, billigeren Verpackungen geliefert und manchmal werden Produkte, die für den asiatischen Markt bestimmt waren, in Europa verkauft. „The Wall Street Journal“ zufolge wollen Gesellschaften wie „Unilever“ und „Nestlé“ auf diese Weise versuchen, Marktanteil zu erhalten. Die Lebensmittelhersteller müssen mit der wachsenden Beliebtheit billigerer Alternativen, wie Privatmarkenprodukte für Supermärkte, konkurrieren, berichtet Vilt.be.
„Heute lebt in Ländern wie Spanien und Griechenland jeder Fünfte offiziell unter der Armutsgrenze. Wir müssen Wege finden, dass die Leute unsere Produkte noch nutzen können, während sie auch ein Auge auf ihr Haushaltsgeld haben“, zitierte die Zeitung einen Händler von „Unilever“. Die Gesellschaft will in die Läden billigere Versionen der Produkte und viele Waren mit niedrigen, runden (aufgerundeten) Preisen liefern.
Quelle: Vilt.be/Boerderij
Veröffentlichungsdatum: 07.06.2012
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