Santo Domingo: Laut Landwirtschaftsminister bleibt Black Sigatoka-Plage in dem Land
Kochbananen und Bananen werden in den Märkten und Supermärkten in der Hauptstadt rar, wobei es leichte Preisanstiege nach der Ausbreitung des Black-Sigatoka-Schädlings gibt, der die Plantagen in dem Land beeinträchtigt. Bezüglich des Problems mit „Black Sigatoka“ sagte der Landwirtschaftsminister, Salvador Chío Jiménez, dass die Plage, welche die landwirtschaftlichen Produkte insbesondere in der Nordwestlinie schädigt, in die Dominikanische Republik kam, um zu „bleiben”, sodass die Landwirtschaftserzeuger sich darauf einstellen müssen, damit zu leben.
Jimenez sagte, die Regierung investierte alleine letztes Jahr 137 Millionen RDS$ in Chemikalien, um mit dieser Krankheit zurechtzukommen, die die einheimische landwirtschaftliche Produktion schädigt. Es ist eine Initiative des Landwirtschaftsministeriums, den Erzeugern auch Pflanzmaterial zu geben, das gegen einige Formen der Krankheit resistenter ist, „aber wir sind den Schädling nicht los”, fügte er hinzu. Rund 150.000 Grundstücke, die mit Bananen bepflanzt sind, sind durch den Black-Sigatoka-Schädling beeinträchtigt, vor allem in den Provinzen Montecristi, Valverde, Santiago, Rodríguez, Dajabón und Santiago, sagte Víctor Peña, ehemaliger Präsident der Dominikanischen Vereinigung der Bananenerzeuger.
Das Landwirtschaftsministerium verteilt aktuell an die Erzeuger 20.500 Liter Fungizide, um 820.000 Plantagen mit Kochbananen und Bananen abzudecken. 2011 wurden 41.000 Liter Fungizide verteilt, die für 1.064.000 Grundstücke verwendet wurden, wozu 1.000 Liter Fungizide von der International-Regionalen Organisation für Tiergesundheit (OIRSA) gestiftet wurden.
Quelle: diariolibre.com
Veröffentlichungsdatum: 08.02.2012
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