Erdäpfelmarkt Österreich: Frost bremst die Anlieferung
Der Winter hat den österreichischen Erdäpfelmarkt fest im Griff. Die Preise sind unverändert. Der Kälteeinbruch hat die Anlieferungen der Landwirte stark eingeschränkt. Die Händler haben aber reichlich Ware auf Vorrat, sodass kein Versorgungsengpass zu befürchten ist.
Für den Absatz gibt es weiterhin keine neuen Impulse. Die Exporte Richtung Osteuropa sind aufgrund der tiefen Temperaturen ins Stocken gekommen. Das Inlandsgeschäft läuft dagegen auf zufriedenstellendem Niveau. Bei den Erzeugerpreisen gibt es keine Änderungen. Für mittelgroße Ware werden neun bis zehn Euro je 100 kg bezahlt. Für lagerfähige Premiumqualität mit AMA-Gütesiegel bzw. GlobalGAP sind bis zu zwölf Euro möglich. Übergrößen werden meist mit zwei Euro je 100 kg abgegolten.
Deutschland
Auch der deutsche Kartoffelmarkt muss weiter auf Impulse warten. Das Geschäft läuft meist sehr ruhig. In den vergangenen Tagen erschwerten die frostigen Temperaturen zunehmend die Logistik.
Eine deutliche Absatzbelebung ist im Jänner trotz Sonderangebotsaktionen bislang ausgeblieben. Weiter drängen viele „lagerkritische“ Partien auf den Markt, die einen gewissen Angebotsüberhang bewirken. Beim Preis haben sich noch keine Änderungen ergeben. Für gefragte Sorten in Premiumqualität konnten aber zuletzt leichte Preisaufschläge erzielt werden.
Quelle: Landwirtschaftskammer Niederösterreich
Veröffentlichungsdatum: 06.02.2012
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