Rosenkohl: Gute Versorgung kennzeichnet die lange Saison
Mildes Klima und gute Produktionsbedingungen: Die Rosenkohlsaison könnte noch bis Ende März dauern. Eine ausreichende Versorgung ist sichergestellt. Rund ein Pfund Rosenkohl essen die Deutschen im Jahr.
Von September bis Januar ist die offizielle Saison für das Wintergemüse. In Deutschland betrug die Anbaufläche im vergangenen Jahr rund 540 Hektar. Die größten Anbauflächen liegen in Schleswig-Holstein (176 ha) und Mecklenburg-Vorpommern (120 ha).
37 Tausend Tonnen verzehrt
Im Wirtschaftsjahr 2010/2011 verzehrten die Deutschen nach vorläufigen Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums und der BLE 37.000 Tonnen Rosenkohl. Der Pro-Kopf-Verbrauch belief sich dabei auf durchschnittlich 0,5 kg. Zum Vergleich: Der Pro-Kopf-Verbrauch von Grün- und Blumenkohl liegt bei rund 2 kg. Milde Temperaturen sind weniger förderlich für den Verzehr von Rosenkohl. Gleichzeitig bewirken sie jedoch gute Produktionsbedingungen und weniger Ausfälle durch Witterungsschäden. Daher könnte die aktuelle Saison länger dauern, als in Jahren mit kaltem Klima.
Im Kalenderjahr 2010 wurden rund 33.500 Tonnen Rosenkohl aus EU-Ländern (allen voran die Niederlande und Belgien) importiert. Die Ausfuhr betrug nahezu 1.550 Tonnen, insbesondere nach Italien, Schweden und Österreich.
In der Kalenderwoche 4 dieses Jahres kostete ein Kilogramm Rosenkohl aus Deutschland an inländischen Großmärkten im Durchschnitt 1,10 Euro. Anfang des Jahres waren es knapp 1 Euro.
Quelle: BLE
Veröffentlichungsdatum: 01.02.2012
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