Schlechte Ergebnisse für europäische Kartoffelproduktion 2010
Gemäß dem “Potato Documentation Center” (CEPA) ist das europäische Gesamtbild der Kartoffelproduktion 2010 nicht positiv, da es sehr durch besondere klimatische Bedingungen beeinflusst war, die sich bereits seit der Pflanzzeit auf den Ertrag auswirkten. Danach gab es regelmäßig klimatische Schwankungen, die negativ auf den Ertrag pro Hektar wirkten, so ein Nachrichtenbericht von dem Greenmed-Journal.
Sowohl in Deutschland als auch Frankreich berichteten die nationalen Erzeugerorganisationen Produktverluste gegenüber dem Vorjahr von geschätzten 15 bis 20%. Dieses Produktionsdefizit hat die Preise von Rohmaterialien nach oben getrieben: in dem gleichen Zeitraum letztes Jahr (32. Woche 2009) wurden von diesen Ländern gelieferte Kartoffeln zu 0,15 €/kg gegenüber den aktuellen 0,30 bis 0,32 €/kg vorgeschlagen.
Zudem wurde ein Produktionsrückgang in Spanien und Osteuropa verzeichnet, die somit von Export- zu Importländern wurden. Nicht zu vergessen sind die Schwierigkeiten, denen Russland begegnet, das das Erzeugnis dieses Jahr eher als gewöhnlich anfordert, sagt der Artikel weiter.
Es wird geschätzt, dass es in Europa einen Gesamtverlust von rund 5 Millionen Tonnen Kartoffeln gegenüber 2009 gibt. Italien steht auch unter dem Einfluss von ungünstigem Wetter, wobei die Produktion auf rund 20% weniger als letztes Jahr geschätzt wird (bis jetzt wurden 70% der Fläche geerntet).
Quelle:
Greenmed.eu
Veröffentlichungsdatum: 06.09.2010